Nebelkerze (Symbolbild). – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Sara Kurfeß
Nebelkerze (Symbolbild). – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Sara Kurfeß
Nebelkerze (Symbolbild). – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Sara KurfeßVom 19. bis 23. August 2026 findet unsere diesjährige “ChaosZeltZone” statt. Dieses Jahr sind wir in Weischlitz OT Krebes im Vogtland für ein weiteres, gemeinsames Camping mit “Lost Place” Flair. Und vielen Menschen aus allen Ecken der ChaosZone + Friends.
Ort: Krebes bei Weischlitz, Vogtlandkreis,
Burgsteinstraße 15A, 08538 Weischlitz
Website: ChaosZeltZone
Tickets: Pretix
Das Event findet auf einem ehemaligen LPG Gelände statt, was uns Freunde für diese Zeit zur Verfügung stellen. Der Ort ist im Prozess sich zu einem MakerSpace zu wandeln und behält so seinen Charme und birgt somit Potenzial künftig als Begegnungsort für viele zu werden. Wir beteiligen uns hiermit aktiv an dem Erhalt der Fläche, können den Ticketpreis niedrig halten und das Projekt unterstützen.
In diesem Entstehungsprozess neuer, kreativer Ideen könnt ihr mitwirken und euer Wissen verbreiten in selbstorganisierten Sessions. Euch erwarten ein großes Gebäude für Workshops, Natur, Kultur und Raum für Deko und Beleuchtung. Kommt gerne in unseren Matrix-Chat für mehr Infos.
Das Vogtland ist für alle Wesen der ChaosZone und dem Umland gut zu erreichen.
– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Innenminister Dobrindt will BND und BfV aufrüsten. – BfV - Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / newspix, BND - CC BY 2.0: Alper Çuğun, Dobrindt - CC BY 4.0: European Union
Der Bundestag hat ein neues Bundespolizeigesetz veranschiedet. Darin enthalten: die Berechtigung zu vollautomatisierter Videoüberwachung. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Preston Foster / Montage: netzpolitik.org
Unfähig das Handy aus der Hand zu legen? Das ist die Absicht der Plattformen, unterstellt die EU-Kommission. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: ROBIN WORRALLDer CCC Hansestadt Hamburg e.V. und die Wau Holland Stiftung veranstalten vom 2. bis 4. Oktober zusammen mit Hamburger Stadtteilinitiativen, Maker- und Hackerspaces und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der Region die ersten Digital Independence Days in Hamburg. Euch erwartet ein Programm rund um digitale Unabhängigkeit: Messenger, Office-Programm, oder die eigene Cloud.
Alle Infos unter didays.de
Wir laden alle Hamburger Stadtteil-Initiativen, Linux-Stammtische, Repair-Cafes und Aktivisty ein, sich zu beteiligen! Alle Infos findet ihr in der Einladung für Gruppen.
Eine Studie hat die Arbeitsbedingungen verschiedener Plattform-Dienste verglichen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Silas Stein
Zur Petitionsübergabe nur aus Pappmaché erschienen: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). – Alle Rechte vorbehalten: Chris Grodotzki / Campact
Fake-Werbeplakat an einer Bushaltestelle. – Alle Rechte vorbehalten: Everyone Hates Elon
EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola (EVP) setzt sich dafür ein, dass Online-Dienste freiwillig in unverschlüsselte Inhalte ihrer Nutzer:innen schauen dürfen. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / newspix
"Jede Schule soll über mindestens eine medienpädagogisch qualifizierte Ansprechperson
verfügen", empfehlen die Expert*innen. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Sven Simon; Bearbeitung: netzpolitik.org
Die meisten Menschen kommen freiwillig in eine psychiatrische Klinik. Zwangseinweisungen und anderes regeln die PsychKGs der Länder. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / IPON
Bislang können Bürger:innen (fast) alle Akten des Staates anfordern. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Wesley Tingey
Ralph Brinkhaus hat die Parlamentsinitiative fürs Bundeserprobungsgesetz mit angestoßen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Software soll auf Bahnhofs-Kameras Menschen identifizieren, ihr Verhalten einordnen und sie über mehrere Kameras hinweg verfolgen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Preston Foster, Montage netzpolitik.org
Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,
sehr geehrter Herr Bundesminister des Innern,
sehr geehrte Mitglieder des Innenausschusses im Bundestag,
die vom Koalitionsausschuss geplanten Änderungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) bedeuten einen massiven Rückschritt für die gesellschaftlichen Freiheitsrechte und alarmieren uns zutiefst.
In Zeiten wachsenden Misstrauens gegenüber Politik und staatlichen Institutionen will die Regierungskoalition eines der wichtigsten Transparenzinstrumente der Bundesrepublik de facto abschaffen. Das IFG ermöglicht seit 20 Jahren, dass Korruption und Machtmissbrauch konsequent aufgedeckt werden. Sollten die geplanten Anpassungen von Ihnen umgesetzt werden, so wäre das nicht nur das Aus für einen Großteil der IFG-Anträge, sondern auch ein fataler Einschnitt in die Pressefreiheit in Deutschland.
Im Koalitionsvertrag von 2025 hatten Union und SPD noch vereinbart, das IFG „mit einem Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger und Verwaltung“ zu reformieren. Der jetzige Beschluss kehrt dieses Versprechen ins Gegenteil: Kein einziger der angekündigten Punkte verspricht einen Mehrwert für die Bevölkerung, jeder von ihnen bedeutet einen massiven Rückschritt für die Informationsfreiheit. Als breites Bündnis aus 110 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vereinen, Projekten, Verbänden und Medien fordern wir Sie dazu auf: Stoppen Sie diese Pläne! Schützen Sie das IFG und die Informationsfreiheit in ihrer heutigen Form!
Der Beschluss von Union und SPD sieht vor, künftig nur noch IFG-Anträge mit einem nachgewiesenen „berechtigten Interesse“ zuzulassen und zivilgesellschaftliche Organisationen, Pressevertreter:innen sowie Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft oder Unionsbürgerschaft auszuschließen. Behörden könnten Anträge über weitere Bereichsausnahmen noch leichter ablehnen, Namen von allen Behördenmitarbeiter:innen – auch in leitenden Funktionen – sollen konsequent geschwärzt werden. Künftig wären fast alle Anträge nicht mehr zulässig und die verbleibenden könnten zu massiven Kosten für die Antragstellenden führen oder wichtige Informationen vorenthalten. Das Resultat: Das Ende der Informationsfreiheit.
Unter dem Vorwand des „Bürokratierückbaus“, der „staatlichen Resilienz“ und dem Schutz Kritischer Infrastruktur wird das Informationsfreiheitsgesetz ausgehöhlt. Dabei gilt bereits heute: Die bestehenden Regelungen ermöglichen es Behörden, sensible Sicherheitsinformationen zu schützen. Die Argumente der Bundesregierung, eingebettet in Wachstumsmaßnahmen, wirken daher vielmehr wie ein Deckmantel, um ein für die Verwaltung und Politik unbequem gewordenes Recht loszuwerden.
Die Zahlen zeigen: Die Koalitionsparteien arbeiten hier gegen den Willen der Bürger*innen.
Sollten die Regierungspläne wie geplant umgesetzt werden, würde Millionen Bürger*innen sowie Journalist*innen und Organisationen das Recht auf Informationsfreiheit verwehrt. Darunter leiden werden: faktenbasierte Berichterstattung, öffentliche Kontrolle, das zivilgesellschaftliche Engagement sowie das Vertrauen in die Politik. Die Demokratie braucht ein starkes IFG!
Wir als Bündnis aus 110 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vereinen, Projekten, Verbänden und Medien fordern Sie daher auf: Stoppen Sie die Pläne zur Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes und schützen Sie die Transparenz für alle!
abgeordnetenwatch
Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR)
AlgorithmWatch
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Landesverband Berlin – ADFC Berlin eV.
Allianz “Rechtssicherheit für politische Willensbildung”
Amnesty International
anna elbe - Weitblick für Hamburg
Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V.
attac Deutschland
betterplace lab gGmbH
BLUE 21 e.V.
BUND - Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V.
BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN)
Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel - KOK e.V.
BUNDjugend Bayern
Bürger*innenInitiative A100 (BI A100)
Bürgerbewegung Finanzwende e.V.
Campact e.V
Cannabis Verband Deutschland
Center for Democracy and Information Integrity
chaos computer club e.V
Cinematographinnen
Climate+Tech Think-tank für Klima und Resilienz
codetekt e.V. - mit Nachrichtenkompetenz gegen Desinformation!
Coordination gegen BAYER-Gefahren
D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt
Democracy International e.V.
Der Freitag
Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit e.V.
Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di
Deutsche Umwelthilfe
Deutscher Fundraising Verband e.V.
Deutscher Journalisten-Verband e.V.
Deutscher Naturschutzring (DNR)
Deutsches Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen e.V.
die tageszeitung (taz)
Digitalcourage e.V.
Digitale Gesellschaft e.V.
ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights)
Europäisches Zentrum für Presse und Medienfreiheit (ECPMF)
FEMNET
FIAN Deutschland e.V.
Filmzirkel Hannover
foodwatch
Forum Fairer Handel
Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF)
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V.
Forum Umwelt & Entwicklung
FragDenStaat
Frauen Aktiv Contra Tabak e.V.
Fridays for Future Deutschland
futur eins e.V.
Gesellschaft für Klima und Demokratie e.V.
Global Policy Forum Europe
Green Legal Impact Germany e.V.
Greenpeace e.V.
GRÜNE LIGA e.V.
Humanistische Union e.V.
Initiative Offene Gesellschaft e.V.
INKOTA Netzwerk e.V.
innn.it e.V.
Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit e.V.
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung, IFT-Nord gGmbH
Interface Tech analysis and policy ideas for Europe e.V.
Internationale Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen - Organisation Intersex International Germany e.V.
Jugendpresse Deutschland e.V.
kleindatenverein
KURVE Wustrow e.V.
Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin e.V.
Lausitzer Perspektiven e.V.
LOAD e.V. - Verein für liberale Netzpolitik
LobbyControl
Mehr Demokratie e.V.
NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.
NACOA Deutschland Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V.
Netzwerk Klimajournalismus Deutschland e.V.
Netzwerk Recherche e.V.
Neue deutsche Medienmacher*innen e. V.
Nichtraucherschutzverband Deutschland e.V. (NRSV)
Open Knowledge Foundation Deutschland e. V.
Open Parliament TV
openPetition
Paper Trail Media
Politics for Tomorrow / nextlearning e. V.
PowerShift
PRO ASYL Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge e.V.
Pro Rauchfrei e.V.
ProjectTogether gGmbH
QueerScope | Verband der unabhängigen queeren Filmfestivals in Deutschland e.V.
Reporter ohne Grenzen
Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV e.V.)
Rettet den Regenwald e.V.
Romero Initiative e.V.
Schrödinger & Katze e. V.
Sea-Eye e.V.
Sea-Watch e.V.
SÜDWIND e.V.
SUPERRR Lab gGmbH
teilensWert e.V.
Transparency International Deutschland e.V.
Umweltinstitut München e.V.
urgewald
Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.
Verband der Requisite & Set Decoration e.V.
Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg e.v.
Verfassungsblog gGmbH
Weltladen Hailer
Werkstatt Ökonomie e.V.
Wikimedia Deutschland
Women Engage for a Common Future (WECF) Deutschland e.V.
zerforschung
Lars Klingbeil (SPD) und Friedrich Merz (CDU) im Gespräch. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Political-Moments
Was wird durch die Sanktionsklausel eingeschränkt? – CC-BY 4.0: PantheraLeo1359531, Bearbeitung: netzpolitik.org
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. – CC-BY-SA 2.0: Davide Restivo
Venezuela: Kostenloses Internet in den Ruinen soll vor allem Rettungskräfte unterstützen – Alle Rechte vorbehalten: Conexión Segura Y Libre
Union und SPD wollen zur Politik hinter verschlossenen Türen zurückkehren. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Masaaki Komori
Betroffene der Bezahlkarte haben Alexandra Keiner auch mit Hilfe von Übersetzungs-Apps von ihren Schicksalen berichtet. – Alle Rechte vorbehalten: privat
Die Thüringer Polizei erhielt Unterstützung aus dem ganzen Bundesgebiet. Hubschrauber und Wasserwerfer sind mit Kameras bestückt. – CC-BY-SA 4.0: Timothy Froh
Wir laden zu Digitaler Unabhängigkeit ein. Fragen und Notizen
Warum eigentlich? Ein unterhaltsamer Erklärungsversuch, in der Besetzung einige Trockennasenaffen und ein lyrisches Känguru.
Bringt eure Fragen mit, wir unterhalten uns gerne über Lösungen. Angefangen bei vertraulicher Kommunkation, über die Vorteile von Freier Software bis hin zur Abwägung welche Mittel für die Einzelnen passen und wie schrittweise mehr Unabhängigkeit von Staaten und Konzernen erreicht werden kann.
Wir sind euch zu weit weg? Dieses Angebot gibt es auch an anderen Orten.
– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Stelios Kouloglou nahm an zahlreichen Anhörungen des PEGA-Ausschusses teil – offenbar mit Spion in der Hosentasche. (Archivbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Depositphotos
UN-Generalsekretär António Guterres betont, dass die Mitgliedsstaaten ohne gemeinsame Regeln jede Kontrolle über KI verlieren. (Archivbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Pacific Press Agency
So transparent wird die Sicht auf den Staat, wenn es nach der Bundesregierung geht. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Federico Bottos
Kottbusser Tor – Kreisverkehr (+U-Bahn-Station) unter Beobachtung. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Mikolas Voborsky
Gemeinsames schauen von aufgezeichneten Vorträgen von media.ccc.de, und ggf. anschließendem Austausch.
Modus: Beamer und Leinwand sind aufgebaut, wir sammeln ein paar Vorschläge für Vorträge, und schauen dann was 1. für möglichst alle passt und 2. davon dann am meisten Zuspruch findet.
Und machen das so lange wie wir Lust haben.
Watching recorded talks from media.ccc.de, maybe discussion afterwards.
Modus: Beamer and screen are set up. Together we collect some suggestions for talks, and then watch what 1. everyone can agree to and 2. from this, what has the highest "I want to see this!" score.
And do it as long as we like to.
Abschlusszeremonie der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft. – Alle Rechte vorbehalten: Zyprische EU-Ratspräsidentschaft
Wollen die Informationsfreiheit schleifen: der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Bundeskanzler Friedrich Merz, Arbeitsministerin Bärbel Bas und Finanzminister Lars Klingbeil auf der heutigen Pressekonferenz. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Mike Schmidttl;dr: Der Congress bleibt in Hamburg, zieht aber vom CCH in die Messe. Mit dem Mehr an Platz wollen wir das Gedränge reduzieren und eine Rückkehr zur Dezentralisierung unterstützen. Am besten gelingt uns das, wenn ihr Banden bildet und die neuen Räume für den 40C3 mit uns zusammen gestaltet.
Nachdem wir zusammen schon acht Congresse im CCH gerockt haben, müssen wir uns ein paar Realitäten stellen: Der Congress ist aus dem Gebäude deutlich herausgewachsen. Wir sehen das an den Menschen, die gerne mitmachen wollen, aber kein Ticket bekommen oder – wenn sie eins ergattern konnten – für ihre Installationen oder Projekte keinen Raum auf der Veranstaltung finden. Kurzum: Wir haben das CCH durchgespielt und erfolgreich alle Freiräume beseitigt.
Besonders nach der Corona-Pause hat uns das Haus wertvolle Dienste geleistet: Nach den unendlichen Freiheiten in den riesigen Hallen der Messe Leipzig, die eingespielte Teams erforderte, fanden wir im CCH wieder fertige Bühnen, abschließbare Räume am laufenden Bande und all den Luxus vor, den Konferenzgebäude eben so mit sich bringen. Damit konnten wir uns wieder voll auf die Community und Inhalte konzentrieren, ohne von der Logistik überwältigt zu werden. Doch jetzt, wo sich das Muskelgedächtnis in allen Teams wieder regeneriert hat und wir jede Nische des Hauses nutzen, werden auch die Grenzen dieser Location deutlich.
Wir sind in eine Situation übergegangen, wo wir inzwischen mehr verwalten als gestalten und die zwangsläufig zu einer zunehmenden Zentralisierung von Entscheidungen – meist Absagen – führte. Das Chaos ist aber großer Fan der Dezentralisierung und all unsere Events leben von neuen und erfahrenen Teilen der Community, die Gestaltungsideen und Heißhunger auf ein Verwirklichungserlebnis mitbringen. Diesen wichtigen Impulsen von innen und außen konnten wir zunehmend schwerer angemessenen Raum geben.
Der Congress blitzt und blinkt inzwischen an allen Ecken. Das ist geil und wer Lust hat, kann sich ein Erlebniskontingent für Monate an nur vier Tagen druckbetanken. Doch gleichzeitig blitzt und blinkt der Congress an allen Ecken. Das ist auch belastend, der Platz zum Durchatmen, in Ruhe Zusammensitzen und Pläne Machen ist geschrumpft. Wir sehen, dass die Personendichte pro Kubikmeter auf ein Maß angestiegen ist, das Teile unserer Community zunehmend an ihre Belastungsgrenzen treibt.
Um nach dem Umzug aus der Messe Leipzig die vertrauten und liebgewonnenen Strukturen und Infrastrukturen in der Community halten zu können, die inzwischen schon weit vor dem Congress mit den Füßen tappeln, mussten wir zuletzt überall zurechtstutzen: Weniger Vortragssäle, weniger Ruheräume, weniger Partyfläche und eine Lounge ein Stück weit entfernt.
Schon in den letzten Jahren haben wir uns daher nach Kandidaten für eine frische Congress-Erfahrung umgesehen, die sich alle am CCH messen lassen müssen, und für den 40C3 haben wir uns nun entschieden: Wir ziehen in die Hallen der Messe Hamburg gleich ums Eck.
Wir haben Hamburg als Ort liebgewonnen und wollen da bleiben. Praktischerweise befindet sich die Hamburger Messe mitten in der Stadt, wir könnten aus dem CCH bereits draufgucken und können auf erprobte Infrastruktur in Laufweite zurückgreifen. Anreise, Unterkünfte, Nahrungsbeschaffung: Ihr kennt euch bereits bestens aus. Orgastrukturen, Logistikerfahrung, Support-Kollektive: Wir kennen uns bereits bestens aus.
Gleichzeitig wollen wir die in der Messe Leipzig reichlich gesammelten Erfahrungen nutzen, um das beste aus dem neuen Ort zu machen. Dabei denken wir, in der Messe Hamburg das Beste aus beiden Welten zu haben: die radikale Freiheit und die Infrastruktur-Vorteile der zentralen Lage.
Wir ziehen dabei nicht einfach nur in größere Hallen, wir haben dabei einen riesigen Erfahrungsschatz aus drei Jahren Leipzig im Gepäck, wie man den Herausforderungen nackter und grauer Messehallen kreativ begegnet. Denn da ihr den Charakter des Congress’ kennt, wisst ihr auch, dass wir nackte Wände als einen „nur noch nicht ausreichend gestalteten Rahmen“ betrachten.
Genauso wollen wir die Hallen für euch schon vorstrukturieren und nicht einfach nur befüllen. Wir schaffen bewusst Kieze, die einerseits Geborgenheit, aber gleichzeit die Freiheit geben, beim Umherwandern der Community in all ihren Facetten zu begegnen, ohne sich in den Hallen verloren zu fühlen. Wir wollen nicht einfach nur „mehr Platz“, sondern bewusst angebotene Freiräume schaffen, diese aber mit Rahmen gebender Infrastruktur anreichern.
Obwohl die Messe mit noch viel mehr Hallen und somit mehr Platz zum Austoben lockt, wollen wir zunächst bewusst nicht alle Hallen bespielen, sondern sehr behutsam wachsen, um den Congress atmen zu lassen, den Geist unserer Community zu bewahren und dabei sowohl dem Druck durch die Personendichte als auch den Druck durch die Ticketzahlen maßvoll gerecht zu werden. Denn seien wir ehrlich: Einfach nur mehr Teilnehmerinnen willkommen zu heißen, macht noch keine Community aus.
Wir wissen, dass „mehr Raum“ auch „mehr Wege“ bedeuten kann und wollen dafür sorgen, dass jeder Weg ein Erlebnis wird, indem es überall Platz zum Hinsetzen, Treffen, Ausruhen und Austauschen geben wird.
Wir verstehen die Messe nicht als Ziel, sondern als Leinwand für unsere Ideen.
Eins der Kernziele des Umzugs ist, der gesamten Community einen viel größeren Spielplatz hinzustellen: Von verwinkelten Nischen bis zu riesigen, unbespielten Flächen gibt es alles, was unsere dezentralen Gruppen begehren. Und von der einzelnen Lötstation bis zur Speakers’ Corner, vom Habitat bis zum Projekttisch, vom Erfa-Karaoke zum Bobbycar-Rennen ist es nun an euch, aus Teilnehmerinnen begeisterte Komplizen zu machen, die wir im nächsten Jahr wieder – und dann als Engel und Nachwuchshackerinnen begrüßen können.
Und dabei wird der Congress im Kern bleiben, was er ist: Verkaufsbüdchen, Bauchläden mit Gratisproben und Marketing-Schwadrone werdet ihr weiterhin vergeblich suchen und alle kreativen Displays – außer Werbetafeln – sind willkommen.
Dabei freuen wir uns, dass mit dem Platzangebot auf der Messe der Platzbedarf der zentralen Orga nicht weiter mit dem der Dezentralen konkurriert: Durch mehr Bühnen bekommt einerseits das Hauptbühnenprogramm mehr Luft und kann ein breiteres Themenfeld abdecken. Gleichzeitig können sich Habitate wieder Freiräume erobern und eigene Spaces gestalten, räumlich wie auch – ganz wichtig – inhaltlich mit eigenem Programm voller Workshops, Vorträge und Party.
Die ehrenamtlichen Teams, die in den letzten Jahren in der Zwangsjacke Ballett tanzen mussten, bekommen Entfaltungs- und Rückzugsräume, um nicht auszubrennen. Und schließlich wird es viel mehr Freiräume für Kunst, Kultur, offizielle und inoffizielle Disco geben.
Unsere Veranstaltungen offen und zugänglich zu halten, bedeutet für uns nicht einfach nur, die Kontingente im Ticketverkauf aufzublasen. Wir sind uns bewusst, dass klassische Fachmesse-Preise für viele von uns nicht erschwinglich sind. Da wir die Mischung in unserer Community als unendlich wertvoll empfinden, haben wir über Jahre durch eine Kombination von Friends- und Solidaritäts-Tickets den einzigartigen Spirit des Congress’ bewahren können.
Deshalb war für uns von Anfang an klar, dass ein Wechsel in die Messe keine höheren Eintrittspreise nach sich ziehen darf. Aus diesem Grund haben wir in harten Verhandlungen mit der Messe Konditionen erkämpft, aus denen heraus der Umzug keine Preissprünge nach sich zieht. Wir können somit räumlich wachsen, ohne die Kosten dafür an die Community weitergeben zu müssen.
Dies vorausgeschickt: Nachdem wir in den letzten Jahren alles daran gesetzt haben, die Teuerung abzufedern und nicht an euch weiterzugeben, ist dieser Spielraum inzwischen weitgehend ausgeschöpft. Über die Inflation hinaus werden wir den Eintritt aber nicht erhöhen.
Und nun los: Bereitet euch schon jetzt darauf vor, wieder mehr mitgestalten zu können. Sucht und bildet Banden, die auf dem Congress mit eigenen Kiezen, Projekten, Aktionen, Ständen und glorreichem feinen Fug glänzen wollen.
Später im Verlaufe des Jahres werden wir, wie gewohnt, Calls for Participation für die Bildenden Künstler, DJs, VJs, Bands, Workshops, Engel und Vortragende öffnen. Aber wer jetzt schon Ideen für sein Habitat hat und mit dem Mehr an Platz etwas Aufregendes gestalten will: meldet euch bei uns unter 40c3-assemblies@cccv.de!
Die Co-Vorsitzenden der Expert*innen-Kommission Nadine Schön (links), Olaf Köller (rechts) mit CDU-Familienministerin Karin Prien (mittig). – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO/epd; Bearbeitung: netzpolitik.org
Wir laden zu Digitaler Unabhängigkeit ein. Fragen und Notizen
Warum eigentlich? Ein unterhaltsamer Erklärungsversuch, in der Besetzung einige Trockennasenaffen und ein lyrisches Känguru.
Bringt eure Fragen mit, wir unterhalten uns gerne über Lösungen. Angefangen bei vertraulicher Kommunkation, über die Vorteile von Freier Software bis hin zur Abwägung welche Mittel für die Einzelnen passen und wie schrittweise mehr Unabhängigkeit von Staaten und Konzernen erreicht werden kann.
Wir sind euch zu weit weg? Dieses Angebot gibt es auch an anderen Orten.
Welche Rolle sollen automatisierte Systeme in Asyl- und Visumsverfahren spielen? – CC-BY 4.0: Yutong Liu & Kingston School of Art
Wir wollen uns treffen und über Home-Assistant, ESPHome, Zigbee, ESP32, MQTT, Thread, Matter etc. und deren Integration miteinander, aber auch Home Automation im Allgemeinen sprechen und uns über verschiedene Lösungen, Produkte und Automatisierungen austauschen.
Zwischen den Treffen chatten wir oft in Matrix: #home-automation:c3d2.de bzw. XMPP: home-automation@chat.c3d2.de
Haben Handy-Standortdaten Begehrlichkeiten bei Österreichs Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) geweckt? – Porträt: IMAGO / photonews.at; Grafische Elemente: Pixabay; Montage: netzpolitik.org
Aus Scam-Fabriken befreite Menschen harrten im Januar 2026 wochenlang vor der indonesischen Botschaft in Phnom Penh aus - in der Hoffnung endlich heimreisen zu dürfen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Anadolu Agency
Parlament und Mitgliedstaaten wollen solche Schilder wirkungslos machen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Sven Simon

Passend zur Hitzewelle präsentieren wir die heißesten Themen des Monats Juni, von einem Leak von OnlyFans-Nutzerdaten bis zur wunderschönsten Sicherheitslücke aller Zeiten. Google wird für Aussagen ihrer LLMs in die Haftung genommen, während wir die philosophische Debatte vorantreiben, ob ein LLM ein Bewusstsein haben kann. Auf Basis der Livesendung vom 23. Juni 2026.
Shownotes:
Kleiner Sucher vom Großen Bruder: Metas "Smart Glasses". – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / MiS, Bearbeitung: netzpolitik.org
– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski