– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Karsten Wildberger (CDU), Kristina Sinemus (CDU) und Jan Pörksen (SPD) bei der fünften Digitalministerkonferenz im Hamburger Rathaus. – Alle Rechte vorbehalten: G. Schwering / Senatskanzlei
Nach der re:publica 25 ist vor der re:publica 26. – CC-BY-NC 2.0: republica GmbHDie MetaRheinMainChaosDays (MRMCD) sind eine seit 2004 jährlich stattfindende Konferenz des Chaos Computer Clubs. Veranstaltet wird sie vom gemeinnützigen MRMCD e. V. gemeinsam mit lokalen Hackerspaces, CCC-Gruppen und den Hochschulen der Umgebung. Die Konferenz findet dieses Jahr vom 11. bis 13. September im Piloty-Gebäude (S2|02) der TU Darmstadt unter dem Motto „Grenzen überwinden“ statt.
Grenzen sind überall. Manche sind aus Beton und Stacheldraht, andere aus Bürokratie, Protokollen oder schlecht dokumentierten APIs. Manche schützen, andere schließen aus. Und wieder andere existieren nur, weil noch niemand versucht hat, sie zu überwinden. Aber nicht alle Grenzen dürfen überwunden oder gar überschritten werden. So wie private Daten zu schützen sind, gilt es immer persönliche Grenzen zu respektieren und zu verteidigen.
In der Informatik verschieben sich Grenzen ständig: Rechenleistung wächst, Netze werden dichter, Systeme komplexer. Gleichzeitig entstehen neue Limitierungen: künstliche Schranken durch proprietäre Plattformen, regulatorische Hürden, überforderte Infrastrukturen oder Sicherheitsmodelle, die mehr blockieren als schützen. Wer verstehen will, wie Technik und Gesellschaft funktionieren, muss diese Grenzen erkennen, analysieren und gelegentlich elegant umgehen.
Auch gesellschaftlich sind Grenzen ein Dauerthema. Staaten schaffen willkürliche Schranken, mit Informationen können wir sie überwinden. Technologien verbinden Menschen über Kontinente hinweg und schaffen zugleich neue digitale Gräben. Während einige versuchen, Wissen, Software und Kommunikation frei fließen zu lassen, bauen andere neue Mauern aus DRM, Geoblocking oder nationalen Firewalls.
Die MRMCD-Akademie für angewandte Grenzüberwindung sucht daher Menschen, die Grenzen untersuchen, verschieben oder kreativ überwinden. Wir freuen uns über Talks und Workshops zu Themen wie:
Egal ob ihr technische Limits ausreizt, gesellschaftliche Barrieren analysiert oder neue Wege über alte Grenzen findet: wenn ihr etwas Spannendes zu erzählen oder zu zeigen habt, wollen wir davon hören.
Überwinde Deine eigenen Grenzen. Reiche Deine Beiträge ein!
Tickets für die MRMCD2026 werden selbstverständlich wieder zu fairen Preisen im Vorverkauf angeboten. Für alle Besucher gibt es − wie auch in den vergangenen Jahren − eine Rund-um-die-Uhr-Frühstücksverpflegung.
Diese Woche ist es so weit: Wir packen unsere Koffer und machen uns auf den Weg nach Berlin. Am Montag startet die re:publica – und natürlich ist auch Digitalcourage wieder mit dabei. Das diesjährige ohrwurmträchtige Motto lautet „never gonna give you up“. Na, das passt doch zu uns.
Denn wir müssen gerade wirklich einen langen Atem beweisen. Beim Thema Digitalzwang und der von uns geforderten Änderung des Grundgesetzes. Oder beim Fediverse und der Frage, weshalb Freiheit und Unabhängigkeit von Einzelfirmen nicht ein Feature sind, das mehr Menschen wertschätzen. Bei den immer wieder neu herausgebrachten alten Überwachungsfantasien von Hardlinerpolitikern, die nicht wissen, wie sie sich anders profilieren sollen. Bei KI-Systemen, die längst tief in unseren Alltag eingreifen und uns damit noch abhängiger von Tech-Oligarchen machen. Und natürlich bei der Frage, wie Kinderrechte und digitale Mündigkeit in einer zunehmend technisierten Welt verteidigt werden können.
Deshalb bringen wir dieses Jahr etwas Neues mit auf die re:publica: ein Sofa.
Auf unserem Sofa möchten wir mit spannenden Gästen ins Gespräch kommen. Mit dabei sind unter anderem Katja Hintze von der Stiftung Bildung, die Digitalcourage-Mitgründer.innen Rena Tangens und padeluun, Leena Simon sowie Rainer Mühlhoff, Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz.
Besonders freuen wir uns auch über die Unterstützung der Teckids: Zwei Jugendliche im Alter von elf Jahren werden an unserem Stand mit dabei sein und zeigen, dass digitale Kompetenz und kritisches Denken keine Frage des Alters sind.
Und weil gute Gespräche noch besser werden, wenn Menschen sich einmischen, möchten wir ausdrücklich auch das Publikum einladen: Kommen Sie vorbei, setzen Sie sich dazu und diskutieren Sie mit uns. Wer nicht vor Ort sein kann, kann die Gespräche auch über die re:publica-App verfolgen.
Außerdem gibt es bei uns dieses Jahr eine kleine Schnitzeljagd quer über das Gelände. Gemeinsam mit vier re:publica-Partnerständen haben wir insgesamt acht verschiedene Klebebilder versteckt. Wer alle findet, kann damit unseren eigens für die re:publica produzierten Manga-Comic vervollständigen, den es dann als Geschenk von uns gibt.
Sie finden uns wieder in Halle 3 am Stand D3 – ziemlich mittig direkt am Haupteingang. Kommen Sie vorbei. Zum Diskutieren, Mitmachen, Sticker suchen oder einfach für ein gutes Gespräch zwischendurch.
Ursula von der Leyen: Kinder sollten "mit echten Freunden spielen". – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Ritzau Scanpix; Bearbeitung: netzpolitik.org
Auch dieser Digitalcourage-Aktivist fordert ein Recht auf analoges Leben im Grundgesetz. – CC-BY-SA 4.0: Fabian Kurz
KI-Agenten sollen Mängel in der Informationsverwaltung überbrücken. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Teppich: Unsplash / Scott Webb; Grafik: netzpolitik.org, Montage: netzpolitik.org
Wir wollen uns Treffen und über Home-Assistant, ESPHome, Zigbee, ESP32, MQTT, Thread, Matter etc. und deren Integration miteinander, aber auch Home Automation im allgemeinen sprechen und uns über verschiedene Lösungen, Produkte und Automatisierungen austauschen.
Zwischen den Treffen chatten wir oft in einen Matrix-Raum: #home-automation:c3d2.de
Iran trollt die Trump-Regierung mit KI-generierten Clips, die millionenfach geklickt werden. – Screenshots der KI-Clips von Explosive Media
Der Chaos Computer Club Dresden (C3D2) hat im April das Energiewende-Dashboard aus Leipzig für Dresden angepasst und auf eigener Infrastruktur bereitgestellt, um die öffentliche Verwaltung und die Energiewende in Dresden zu unterstützen. Fortan kann der Stand der Energiewende unter https://energiewende.c3d2.de online abgerufen werden.
Das Dashboard ist im Projekt Connected Urban Twins entstanden. In diesem Leuchtturm-Projekt haben die Städte Leipzig, Hamburg und München über fünf Jahre zusammengearbeitet, um urbane Planungs- und Steuerungsprozesse mit digitalen Mitteln zu verbessern und den Wissenstransfer zwischen Smart City Modellkommunen voranzutreiben.
Hervorzuheben ist, dass die Entwicklung des Dashboards in einer Community aus verschiedenen Städten und Gemeinden stattfand, die selbst nicht Teil des Connected Urban Twins Projektes waren, u.a. Regensburg, Kusel, Kiel, Nordfriesland, Paderborn. Diese Community hat das Projekt auf der Data Week Leipzig 2025 vorgestellt (Video).
Das Dashboard wurde in einer sehr frühen Version erstmals im April 2024 beim 4. Modellprojekte Smart City Kongress in Leipzig für Dresden repliziert. Im Juni 2024 war an der Technischen Universität Dresden die „15. Regionalkonferenz Dresden: Smarte Zukunft gestalten: Auf dem Weg zur nachhaltigen und klimafreundlichen Stadt und Region“. In einem informellen IT-Workshop wurde das Dashboard sowie die technische Basis vorgestellt. Teilnehmende Kommunen konnten so anhand der Daten aus dem Marktstammdatenregister eigenständig den Stand der Energiewende in ihrer Kommune abbilden.
Die Daten für das Energiewende-Dashboard werden live aus dem Marktstammdatenregister ausgelesen und visuell aufbereitet. So ist beispielsweise nachvollziehbar, wie viel Solarenergie auf Balkonen oder Parkplätzen in der Landeshauptstadt erzeugt werden kann - Daten, die für die Entwicklung der Energiewende eine wichtige Rolle spielen werden.
Der Quell-Code für das Energiewende-Dashboard ist als Open Source-Projekt verfügbar. Das heißt, es kann in allen interessierten Kommunen betrieben werden. Folglich können Interessierte auf der ganzen Welt aktiv an der Weiterentwicklung des Werkzeugs mitwirken und so einen Beitrag zu digitaler Souveränität und zur Energiewende leisten. Das git-Repository der Software ist online verfügbar unter: https://gitlab.com/entwicklungscommunity-energiedaten/energiewende-dashboard
Mit GEAS sollen Asylverfahren künftig schon an den Außengrenzen der Europäischen Union stattfinden. Hier der Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / photosteinmaurer.com
VPNs sind wichtige Werkzeuge zum Schutz der Privatsphäre. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Privecstasy, Bearbeitung netzpolitik.org
Ana Ornelas sieht viele Gemeinsamkeiten zwischen Pornodarsteller*innen und Betroffenen sexualisierter Deepfakes. – Alle Rechte vorbehalten: Gabriel Rufatto
Bitte nicht unbedacht in fremde Autos einsteigen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Cristofer Maximilian


Ja, schau: Ingo, anna und Chris im Podcast-Studio. – CC-BY-NC 4.0: netzpolitik.org
– Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski


Nach und nach kommen immer mehr Details heraus, wie die Phishing-Kampagne auf Signal funtioniert. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Sven Simon
Anti-Überwachungsdemo in Berlin.
Digitales Zahlen kann Ungleichheit verstärken. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Vardan Papikyan
Mehr "Künstliche Intelligenz" mit weniger Auflagen, das wünscht sich die Industrie. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: Bild: IMAGO / Westend61, Bearbeitung: netzpolitik.org
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versucht sich an einem schwierigen Spagat, um die USA nicht zu vergraulen. Hinter den Kulissen rumort es jedoch zunehmend. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / IPON
Meta schickt eine "KI" auf die Suche nach jung wirkenden Körpern (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Zoonar; Bearbeitung: netzpolitik.org
Die "intelligente" Videoüberwachung in Mannheim soll ausgeweitet werden.
Europol betrieb offenbar ein „Schwarzes Loch“ für unregulierte Datenanalyse. – Alle Rechte vorbehalten: Gebäude: IMAGO/IP3press, Schwarzes Loch: BoliviaInteligente/unsplash.com, Bearbeitung: netzpolitik.org
Wie können Nutzer:innen ihr Alter bestätigen, ohne allzu viele persönliche Daten preiszugeben? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Jon TysonDie Chaos Singularity (kurz CoSin) ist ein jährlich stattfindender Kongress. Verschiedene Hackspaces der Schweiz organisieren die CoSin gemeinsam und laden herzlich dazu ein.
Dieses Jahr findet die CoSin vom 12. bis 14. Juni 2026 (Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag) in der Villa Ritter in Biel statt.
Die CoSin ist ein kleineres Event, veranstaltet von Menschen aus dem Chaos der Schweiz, welches von allem etwas anbietet. Es gibt Vorträge, Workshops, eine Demoshow als Abendprogramm, Mate, Tschunk und Essen. Der Inhalt erstreckt sich über Technik und Politik zu Kunst und Kultur, wobei keine Vorkenntnisse nötig sind, um eine gute Zeit zu haben.
Damit die Menge an Wesen geschätzt werden kann und wir wissen, wie viel gekocht werden muss, melde dich bitte hier an. Es wird ein kostendeckender Eintritt für alle drei Tage verlangt, welcher das Essen beinhaltet. Bezahlt wird bar vor Ort am Eingang. Die Anmeldung öffnet Anfang Mai.
Hast du Erfahrung mit einem coolen Thema? Ein cooles Projekt am Köcheln? Eine interessante Idee zum Diskutieren? Dann halte einen Vortrag, veranstalte einen Workshop oder organisiere etwas Tolles. Der Call for Participation ist offen bis am 24. Mai.
Folge im Fediverse unserem Account @CoSin@chaos.social für weitere Ankündigungen und Einblicke. Offizielles Hashtag dieses Jahr ist #cosin2026. Oder komme in unseren Matrix-Raum, um dich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, bei der Vorstellung des Jahresberichts. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BREUEL-BILD
Mit dem neuen Polizeigesetz dürften fast überall Kameras installiert – und mit KI-Überwachung ausgerüstet werden. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Leuchtturm: Frank Weichelt, Kameras: Scott Webb, Collage: netzpolitik.org
Wir freuen uns über die Auszeichnung!
Transparenz ist für die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz kein Thema – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / photothek
Verhaltensscanner werden aktuell eingeführt, um Gewalttaten zu erkennen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Dan Burton
Lötworkshop
14:00-16:00 Uhr am Samstag, den 09. Mai 2026
… am Sonntag, den 10.05.2026 ist „Mutter…“ und du hast noch nichts persönliches … , wir helfen dir aus der Bredouille (verlegene Lage, unangenehme Situation oder Bedrängnis).
Bei vielen kreativen Elektronik-Projekten spielt das Löten eine entscheidende Rolle. In unserem zweistündigen Lötworkshop lernst du es. Nach einer Einführung in die Technik des Lötens, Hinweisen zur Sicherheit, den wichtigsten Tipps & Tricks, sowie Informationen zu dem Bausatz könnt ihr sofort mit den vom Attraktor bereitgestellten Lötkolben loslegen.
Der Workshop endet natürlich erst, wenn alle Bausätze funktionieren und alle Fragen beantwortet sind!
Der Bausatz
Der Bausatz kann gut ohne Vorkenntnisse von Einsteigern gelötet werden.
Wir bitten um eine Kostenbeteiligung von 15€ wo möglich und/oder Spenden für den Verein.
Über den Attraktor e.V.:
Der Attraktor e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung von Technikbegeisterung, Tüftelei und Kreativität verschrieben hat. Mit einem breiten Angebot an Workshops und Veranstaltungen sorgt der Verein dafür, dass sich auch die technisch Ungeübten trauen, in die Welt der Schaltkreise und Widerstände einzutauchen.
Anmeldung
Die Anmeldung für den Lötworkshop erfolgt nur via Meetup und ist auf 10 Teilnehmer begrenzt.
Anmeldelink bei meetup: https://www.meetup.com/attraktor/events/314645459/
Viel Spaß und Erfolg bei deiner Teilnahme!
Die erste RightsCon in Zambia wurde kurzfristig abgesagt – : Access Now / RightsCon
Kritik an Elon Musks rechten Umtrieben an einer Hauswand in Großbritannien. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / SOPA Images
Bundesinnenminister Dobrindt (links) und Vizekanzler Klingbeil: Große Einigkeit in der Großen Koalition, dass Polizeibehörden weitere Ermittlungsbefugnisse brauchen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Verwirrter Ermittler. (Symbolbild). – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Depositphotos
Reichsparteitag der NSDAP im Jahr 1936 mit "Lichtdom" mit Flak-Scheinwerfern und Menschenmassen. – Gemeinfrei: Bundesarchiv

Im April hat vieles versagt: Der Tech-Journalismus ist weiterhin größtenteils unfähig, Pressemitteilungen über neue ✨KI✨-Modelle kritisch zu hinterfragen. Software ist weiterhin ein kaputter Schrotthaufen voller Sicherheitslücken. Und wir können nicht mal unser Mischpult überreden, Musik einzuspielen. Wenn ihr hören wollt, was sonst noch so los war, nehmt Platz und zieht eine Nummer. Auf Basis der Live-Sendung vom 28. April 2026.
Shownotes: