Planet CCC - Blogs and more around CCC, CCC-Hamburg and Attraktor

February 03, 2026

Netzpolitik.org

Polizei im Netz: Wie die Polizei Soziale Netzwerke mit Copaganda flutet

Die linke Bildhälfte zeigt mehrere Polizist*innen mit braunen Papiertüten auf dem Kopf. Die rechte Hälfte zeigt die Caption und die Kommentare.Eine Polizistin wird von ihren Kolleg*innen „geprankt“. Der Post erntet über 100 000 Likes auf Instagram.
Mit lockeren und unterhaltsamen Posts auf Social Media will die Polizei Nachwuchs rekrutieren und das eigene Image verbessern. Dabei sollen offizielle Polizei-Influencer*innen helfen. Doch was darf die Polizei online eigentlich und wo überschreitet sie ihren gesetzlichen Auftrag?

by Timur Vorkul at February 03, 2026 05:37 PM

February 02, 2026

digitalcourage

Digitalcourage nimmt Stellung zur geplanten Vorratsdatenspeicherung

Digitalcourage nimmt Stellung zur geplanten Vorratsdatenspeicherung
Referentenentwurf des BMJV
A Melanie Lübbert
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Grafik: „Ausgedruckte“ Stellungnahme von Digitalcourage auf gelbem Grund.

by A Melanie Lübbert at February 02, 2026 02:35 PM

Netzpolitik.org

Medien auf X: Im permanenten Shitstorm

Manche seriöse deutsche Medien bekommen ganz schön viele Giftpfeile auf X ab, sind dort aber immer noch aktiv. – Alle Rechte vorbehalten Grafik: IMAGO / Depositphotos. Bearbeitung: netzpolitik.org
Sie wollen Qualitätsjournalismus hochhalten und einen Gegenpol auf der Plattform X bieten. Doch Tagesschau, ZDFheute, Spiegel und Zeit erreichen weder viele Views noch positive Interaktionen mit dem Publikum. Was ihnen vor allem entgegenschlägt, ist Hass. Warum bleiben sie trotzdem da? Eine Analyse.

by Tomas Rudl at February 02, 2026 01:33 PM

Metalab

February 01, 2026

Metalab

Netzpolitik.org

Trugbild: Altersvorsorge mit Amazon

Ein Bündel Dollarscheine vor grünem HintergrundKönnen wir uns bereichern am Reicherwerden der Reichen? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Annie Spratt
Deutschlands Bürger müssen ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen. Viele entscheiden sich deshalb für das Sparen mit ETFs. Damit setzen sie stark auf Tech-Unternehmen aus dem Silicon Valley. Ist das moralisch fragwürdig?

by Vincent Först at February 01, 2026 07:37 AM

CCC Koeln

Digital Independence Day am 1. Februar im C4

Am ersten Sonntag jeden Monats unterstützt euch der Chaos Computer Club Köln, die digitale Unabhängigkeit wiederzuerlangen. Ab 14 Uhr geben wir Hilfe beim Umstieg.

by rappet, Shy at February 01, 2026 07:23 AM

January 31, 2026

Netzpolitik.org

Polizeirechtsnovelle in Sachsen: BSW auf Zustimmungskurs zu massiver Verschärfung

Wahlplakate von Sahra Wagenknecht, BSW, Petra Köpping, SPD, und von Ministerpräsident Michael Kretschmer, CDU, auf einer grünen Wiese,Das BSW könnte der Minderheitsregierung aus SPD und CDU zu einer Mehrheit verhelfen. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Bei der Verschärfung des Polizeigesetzes in Sachsen könnte das Bündnis Sahra Wagenknecht der Minderheitskoalition zur Mehrheit verhelfen. Die BSW-Fraktion hat nur wenige Einwände gegen den Ausbau der Überwachung der sächsischen Bürger:innen. Das zeigt die Stellungnahme der Fraktion, die wir veröffentlichen.

by Leonhard Pitz at January 31, 2026 12:09 PM

KW 5: Die Woche, als die Regierung sich an Automatisierung berauschte

– Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Die 5. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 16 neue Texte mit insgesamt 117.090 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.

by Daniel Leisegang at January 31, 2026 08:10 AM

CCC Events

Winterchaos in Chemnitz am 7.2.2026

TL;DR

  • 7.2.2026 im Lokomov (Augustusburger Straße 102, Chemnitz)
  • Vorträge, Lightning Talks, Workshops (tbd.) und Abendunterhaltung
  • chch.it/Winterchaos; CfP inzwischen geschlossen

Am 7. Februar laden wir euch nach Chemnitz zum gemütlichen Winterchaos ein. Zwischen Retro-Computern, Waffeln und USB-C-Schnittstellen treffen wir uns im Lokomov in der Augustusburger Straße 102 zu einem Nachmittag und Abend mit Vorträgen, Lightning Talks und etwas Abendunterhaltung. Bei Gelegenheit könnt ihr außerdem unseren Hackspace besuchen.

Anmeldung:

Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung unter tickets.chch.it/ChCh/Winterchaos2026/ hilft uns zu planen!

CfP (Call for Participation) – inzwischen geschlossen

Anmerkung des Eventblog-Teams: Durch verspätete Bearbeitung dieser Einreichung veröffentlichen wir diesen Blogeintrag leider zu spät für den Call for Participation, er ist inzwischen geschlossen. Zur Information lassen wir den Text stehen.

Am 7. Februar 2026 von 15 bis 18 Uhr gibt es bei uns die Möglichkeit für Vorträge im kleinen, kuschligen Rahmen des Winterchaos. Perfekt, um euch am öffentlichen Vortragen samt Q&A-Runde auszuprobieren – und dabei Feedback sowie Aufmerksamkeit für eure Projekte mitzunehmen. Für Lightning Talks haben wir eine dezidierte Stunde von 18:45 bis 19:45 Uhr.

Thematisch ist alles willkommen, was euch interessiert. Das kann der aktuelle Stand eures Projekts sein, ein kurzer Primer über eure aktuellen Interessen – oder auch ein längerer Deep Dive in ein komplexes Thema.

Die Zeiten sind nicht strikt, sondern eine grobe Orientierung. Wenn ihr Bock auf etwas habt, lasst es uns liebend gern per Mail wissen: cfp@chaoschemnitz.de

Wir hätten euch und eure Perspektiven gern bei uns – solange sie unserer Unvereinbarkeitserklärung entsprechen natürlich: chaoschemnitz.de/Unvereinbarkeitserklärung

vorläufiger Zeitplan

Anmerkung des Eventblog-Teams: Ein aktuellerer Zeitplan mit Details zu den Vorträgen ist inzwischen auf der Event-Website zu finden.

Bar

Uhrzeit Veranstaltung
14:00 Eintrudeln der Wesen
15:00 Vorträge
18:00 Pause für Abendessen (Augusto oder anderes)
18:45–19:45 Lightning Talks
20:15–21:45 (max.) Abendunterhaltung (tbd.)
21:45–02:00 (ca.) Bar und Chaostreff

Workshops

Uhrzeit Veranstaltung
15:00 Workshops (tbd.)
19:00 Workshops (tbd.)

January 31, 2026 12:00 AM

January 30, 2026

Metalab

C3W Chaos Communication Cennenlernen (2026-03-06 18:30:00)

C3W Chaos Communication Cennenlernen (2026-03-06 18:30:00)

January 30, 2026 08:00 PM

C3W Chaos Communication Combo (2026-03-06 19:00:00)

C3W Chaos Communication Combo (2026-03-06 19:00:00)

January 30, 2026 08:00 PM

CCC Dresden

Home Automation Treffen

Datum
Dienstag, 24. Februar 2026 um 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Ort
HQ, /proc, Zentralwerk, Riesaer Straße 32, 01127 Dresden

Wir wollen uns Treffen und über Home-Assistant, ESPHome, Zigbee, etc., aber auch Home Automation im allgemeinen sprechen und uns über verschiedene Lösungen, Produkte und Automatisierungen austauschen.

Als Thema zum 1. Treffen wollen wir zum Einstieg über voll automatische Heizungssteuerung und damit verbunden Challenges sprechen, was aber sicherlich nicht die Gesamte Zeit in Anspruch nehmen wird.

by CCC Dresden (mail@c3d2.de) at January 30, 2026 04:00 PM

digitalcourage

Die neue Propaganda der Plattformökonomie

Die neue Propaganda der Plattformökonomie
Manipulierte Emotionen, getarnte Interessen
Melanie Lübbert

Die neue Propaganda der Plattformökonomie

Januar 1979. Millionen Menschen in der Bundesrepublik schalten das Fernsehen ein und sehen eine Serie, die die Gesellschaft verändert. Holocaust – eine Serie, die die nationalsozialistische Judenverfolgung aus der Perspektive von drei Familien zeigt.
Vier Abende lang wird die Gesellschaft Zeuge eines Grauens, das in vielen deutschen Wohnzimmern bis dahin weitgehend verdrängt war. Politiker.innen, Historiker.innen und Journalist.innen diskutieren, Tränen fließen, Empörung bricht los. Es ist, als hätte eine ganze Nation zum ersten Mal wirklich hingesehen.

Die Wirkung war tiefgreifend: Holocaust wurde mehr als nur ein Fernsehereignis – es wurde ein kollektiver Moment des Erfassens, Fühlens und Erinnerns. Und es zeigte, in welch einzigartiger Weise emotional aufgeladene Medieninhalte sowohl das individuelle als auch das kollektive Bewusstsein der Menschen beeinflussen können.

Gesellschaftlicher Wandel durch Medien

Die Darstellung der Verbrechen, die im 2. Weltkrieg begangen wurden, veränderte die Wahrnehmung der Bevölkerung in zuvor ungekanntem Maß. So nahm das öffentliche Interesse an dem dunklen Teil der deutschen Geschichte zu und sorgte für politische Debatten mit geschichtsträchtigen Folgen: Die seit Jahrzehnten geführte Diskussion um die Verjährungsfrist von nationalsozialistischen Verbrechen, wie etwa Mord, fand mithilfe der öffentlichen Zurschaustellung und Aufarbeitung der Thematik endlich ein Ende. Die Verjährung von Mord wurde aufgehoben, wodurch Kriegsverbrecher auch noch Jahre nach dem Krieg für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden konnten.

Dieses historische Beispiel sorgte für große Aufmerksamkeit in der Forschung und bei Unternehmen. Und die Forschung profitierte hier von immer häufiger auftretenden Beispielen emotionalisierender Inhalte. So erkannten viele Branchen, dass Emotionen demjenigen Macht verleihen, der sie zu inszenieren weiß.

Damit veränderte sich nicht nur, wie Geschichten erzählt werden, sondern auch, welche Gefühle überhaupt Platz in der öffentlichen Darstellung bekommen. Was einst vor allem als Auftrag verstanden wurde, gesellschaftliche Realität sichtbar zu machen und Empathie zu ermöglichen, wie z. B. mit der Serie Holocaust, verschob sich zunehmend hin zu einer Logik der Maximierung von Aufmerksamkeit: Je intensiver, zugespitzter und affektgeladener ein Inhalt ist, desto größer die Chance, wahrgenommen zu werden. In dieser Dynamik werden Emotionen nicht bloß abgebildet, sondern gezielt produziert, choreografiert und gesteigert – bis hin zu einem Punkt, an dem die Grenze zwischen authentischem Gefühl und strategisch eingesetztem Affekt zu verschwimmen beginnt.

Der Zuwachs der Medien und des Konsums der letzten 50 Jahre leitete eine Zeit ein, in der Emotionen als systematisches Steuerungsinstrument der Gesellschaft fungieren. Sie werden gezielt ausgelöst, geformt und verstärkt, um Verhalten zu beeinflussen, Zustimmung zu sichern und ökonomische wie politische Interessen durchzusetzen.

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Mediale Inszenierung von Emotionen

Emotionen hatten in der Geschichte der Menschheit schon immer großen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen. Doch der Fortschritt der Technologie und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Verbreitung von Inhalten, Meinungen und Konsumgütern hat dieses Konzept in einer nie zuvor gekannten Intensität verändert: Konsum soll nicht mehr rational begründet, sondern emotional getrieben werden.

So nutzen Social-Media-Plattformen emotionale Regungen gezielt aus, um einen regelmäßigen Konsum zu gewährleisten. Der „Like“- oder „Gefällt mir“-Button dient z. B. als Dopaminquelle, also einer Art Belohnungssystem, welches Nutzende durch die Ausschüttung des Glückshormons süchtig macht und so die regelmäßige Nutzung sichert. Der vermeintliche Erfolg, den man durch Likes erfährt, führt also zu einer verstärkten Nutzung der jeweiligen Plattformen, wodurch diese im Umkehrschluss mehr Daten und Reichweite bekommen.

Doch damit ist es nicht getan. Jeder Like, jedes angeschaute Video und jeder Kommentar wird gespeichert und gezielt eingesetzt. So werden frühere emotionale Reaktionen analysiert, um personalisierte Werbungen und Inhalte anzuzeigen, welche so auf unsere aktuellen ‚Bedürfnisse‘ angepasst sind, dass sie uns maßgeblich beeinflussen können. Ein Like auf Luxusmode triggert gezielte Statuswerbung von Modemarken, ein Like auf einen traurigen Post Comfort-Food-Anpreisungen, ein Like für Fitnesscontent Sportbekleidung, Fitness-Apps und so weiter.

Die Algorithmen für ein personalisiertes Erlebnis werden ständig weiterentwickelt, um maximalen Profit zu erzielen. Und der Konsumkapitalismus profitiert: Die globalen Werbeausgaben überstiegen 2024, angekurbelt durch diese Emotionsökonomie, 860 Milliarden Euro. Eine Zahl, bei der man sich fragen muss, wie sich solch hohe Ausgaben lohnen können. Doch der Anreiz ist klar: Daten sind wertvoll. Sie bilden die Grundlage für zukünftige Marketingstrategien und verleihen demjenigen Macht, der sie besitzt.

Langfristig ist eine gesellschaftliche Verschiebung zu erwarten, in der Identität selbst zur Ware wird. Medienwissenschaftlerin Claudia Töpper beschreibt dies als „Mediale Affektökonomie“ und warnt davor, dass Konsum zum primären Auslöser emotionaler Manipulation wird.

Vermarktung von Emotionen

Die Strategien der Unternehmen, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen, reichen über klassische Medieninhalte hinaus und prägen die gesamte moderne Konsumkultur.

Marken und Werbungen sprechen daher gezielt unsere Grundemotionen an, um eine dauerhafte Unzufriedenheit zu erzeugen, die nur durch den nächsten Kauf gelindert werden kann. So bietet der Konsum die Gelegenheit, unsere Bedürfnisse zu erfüllen und unsere Gefühle auszudrücken bzw. zu erleben. Im Umkehrschluss werden somit Gefühle in Waren verwandelt. Soziologin Eva Illouz bezeichnet diesen Prozess als „Koproduktion von Gefühlen und Waren“: Gefühle und Emotionen von Menschen sind nicht mehr länger vom Konsum zu trennen.

Digitalcourage wirkt. Wirken Sie mit!

Eins der vermutlich bekanntesten Beispiele dafür ist die Apple-Kampagne „Think different“. Die Strategie, Menschen aufzufordern ‚das Andere zu denken‘, stellte sich als historisches Beispiel für eine emotional aufgeladene Marketingkampagne heraus. Die Abkehr vom Normalen, der Blick über den Tellerrand und die Identifizierung mit Kultfiguren, die in der Werbung auftraten, führten dazu, dass Apple einzigartig auf dem Markt der Massenware wurde. Statt eines Produkts wurde so ein greifbares und inspirierendes Erlebnis geschaffen. Apple hatte damit einen Wandel des Images erreicht und die Konsumkultur durch die emotionale Komponente und der Infragestellung des Status Quo beeinflusst.

‚FOMO‘ wird als eine weitere Strategie von Marketingspezialist.innen gesehen, um Menschen zum Konsum zu animieren. FOMO (Fear of missing out) beschreibt die Angst, etwas Aktuelles oder Angesehenes zu verpassen. Auf Social-Media-Plattformen zeigt sich dieses Phänomen durch den Vergleich der Posts anderer Menschen mit dem eigenen Leben, wodurch Emotionen wie etwa Neid oder Bewunderung entstehen. Diese Emotionen und die Angst diese zu verpassen, sorgen dafür, dass die Plattform fortlaufend verwendet wird. Auch Werbetreibende nutzen FOMO aus. So wird mit begrenzten Angeboten, sogenannten ‚Flash-Sales‘ gelockt, welche das Gefühl der Dringlichkeit und Besonderheit des Produkts inszeniert. Um sich nicht abgehängt zu fühlen, werden Waren konsumiert, die lediglich ein von ihnen selbst ausgelöstes Mangelgefühl zu lindern versprechen.

Monopole gefährden unsere Meinungsfreiheit und Demokratie

Diese Logik – Emotionen für eigene (ökonomische oder politische) Interessen zu manipulieren – wird besonders gefährlich, wenn einzelne große Plattformen Monopolstellungen innehaben. Die Emotionsökonomie wird so zu einem systemischen Problem, das Normen, Werte und Inhalte gezielt nach den Interessen der Plattformbetreiber formt.

Große Plattformen wie X (ehemals Twitter), Meta, TikTok oder YouTube diktieren durch Algorithmen, welche Emotionen viral gehen und als „angemessen“ gelten. Doch auch hier geht die Manipulation und damit die Gefahr für die Gesellschaft weit über Abhängigkeiten von Social-Media-Plattformen und Konsum hinaus. Wertevorstellungen und politische Ausrichtungen werden ebenfalls beeinflusst. Das selbe manipulative Vorgehen, welches den Konsum von Gütern und die langfristige Nutzung von Plattformen sichert, kann dafür eingesetzt werden, bestimmte politische Eistellungen als gesellschaftlich angemessen und ‚richtig‘ zu framen.

Was 1979 zu einer wichtigen Änderung führte, wird heute für das Gegenteil verwendet. Der emotionalisierende Stimulus, der damals zur Aufklärung über Völkermord, Diktatur und Unterdrückung beitrug, wird heute für die Verbreitung von Hass und Hetze eingesetzt. Ob ein Elon Musk z. B. über die Zerstörung der EU spricht, offen mit der AFD und deren Überzeugungen liebäugelt oder Trump mal wieder „Anspruch“ auf einen souveränen Staat anmeldet: uneingeschränkte, monopolisierte Darstellungen von Überzeugungen beeinflussen die Wertevorstellung der Gesellschaft grunglegend.

Ob im Endeffekt konsumbezogene Gefühle, plattformbezogene Emotionen oder politisch motivierte Werte priorisiert und manipuliert werden: Monopole, die ihre Macht ausnutzen, um ihre Interessen durchzusetzen sind gefährlich. Es entsteht eine gesellschaftliche Vorstellung von ‚richtigen‘ Emotionen und Werten, die wenig Raum für Dissens lässt.

Regierung und Gesellschaft müssen reagieren

Monopolstellungen gefährden unsere Demokratie. Die Verbreitung und die damit einhergehende Normierung einzelner Werte und Ansichten begünstigen einen Rechtsruck, den wir schon heute in unserer Gesellschaft sehen. Daher muss die Regierung die Regulierung dieser Plattformen vorantreiben, um Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt, Demokratie und unsere eigenen Emotionen zu schützen.

Vereinzelte Ansätze der Digitalgesetzgebung gehen dieses Problem schon an: Der DSA (Digital Services Act) verpflichtet Anbieter von Social-Media-Plattformen zur Kontrolle rechtswidriger Inhalte. Schade nur, wenn die Anbieter selbst Befürworter systemischer Manipulation sind. Problematisch wird es auch, wenn man sich die Umsetzung des DSA anschaut. Damit beauftragt ist der DSC (Digital Services Coordinator), von dessen angedachten 99,16 Stellen aktuell nur weniger als die Hälfte besetzt sind. Der Grund: Es fehlt der politische Wille.

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Ansätze zur Bekämpfung dieser Maschinerie sind vorhanden, jetzt bedarf es nur noch der Umsetzung, denn: Ohne Gegensteuerung wird nicht nur unsere Zeit geraubt, sondern auch unsere emotionale Souveränität. Wir dürfen nicht zulassen, dass einzelne Menschen unsere Emotionen, unsere Ansichten und letztendlich unsere Identität bestimmen. In einer Zeit voller Umbrüche und Unsicherheiten ist (digitale) Solidarität und Individualität wichtiger denn je.

Die Bundesregierung muss Medienkompetenz fördern. Aufklärung über Marketingstrategien, emotionale Manipulation und die polarisierende Wirkung von Inhalten muss für ein breiteres Verständnis von Funktionsweisen und Intentionen von Medieninhalten sowie Resilienz vorangebracht werden. Darüber hinaus stehen dezentrale Netzwerke entgegen einer Logik der Monetariserung von Emotionen und der Verbreitung antidemokratischer Ansichten kommerzieller Netzwerke. Sie sind nicht im Besitz eines einzelnen Menschen und unterliegen somit nicht der Kontrolle derer, die sich lediglich für unsere Daten und deren Manipulation interessieren. Die Bundesregierung muss dezentrale Netzwerke fördern und die notwendigen Mittel aufbringen.

Schlussendlich hat die Politik dafür einzustehen, dass eine faire und sichere Netzwelt gewährleistet, und die Verbreitung von Hass und Hetze eingegrenzt wird. Die EU-Kommission muss Sanktionen für Verstöße gegen Digitalgesetzgebungen härter umsetzen und der Öffentlichkeit sichtbar machen. Ähnlich wie die Gesellschaft 1979 im Rahmen der Serie Holocaust aufgeklärt wurde, bedarf es jetzt eines breiteren Verständnisses für emotionale Manipulation. Die Regierung muss reagieren und für eine demokratische (digitale) Zukunft mehr Unterstützung für Forschung und Zivilgesellschaft bereitstellen.

Zum Weiterlesen

  • Illouz, E. (2017). Wa(h)re Gefühle: Authentizität im Konsumkapitalismus. ISBN: 9783518298084
  • Töpper, C. (2021). Mediale affektökonomie: Emotionen im Reality TV und deren Kommentierung bei Facebook. ISBN: 9783839457023
  • Artikel zur Serie Holocaust
Aufmacherbild
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Drei Fernseher mit Ausschnitten zu Nachrichten (u.a. Big Tech und Cambridge Analytica).

by Melanie Lübbert at January 30, 2026 11:19 AM

Netzpolitik.org

Trilog zu Alterskontrollen: Warnung vor „Ausweispflicht für weite Teile des Internets“

Ein Stoppschild im Vordergrund. Im Hintergrund eine Fahrbahn mit zwei Schranken.Die EU will neue Barrieren schaffen (Symbolbild) – Schild: Efrem Efre / Free Pexels Licence; Hintergrund: IMAGO/ Breuel-Bild
Sowohl der Rat als auch das EU-Parlament haben Nein gesagt zur verpflichtenden Chatkontrolle. Aber die umstrittene Verordnung birgt weitere Risiken für digitale Grundrechte – und zwar flächendeckende Alterskontrollen. Worüber Kommission, Parlament und Rat jetzt verhandeln.

by Sebastian Meineck at January 30, 2026 09:04 AM

January 29, 2026

CCC Dresden

Di­gi­tal In­de­pend­ence Day

Datum
Sonntag, 1. März 2026 um 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort
HQ, /proc, Zentralwerk, Riesaer Straße 32, 01127 Dresden

Wir laden zu Digitaler Unabhängigkeit ein. Fragen und Notizen

Warum eigentlich? Ein unterhaltsamer Erklärungsversuch, in der Besetzung einige Trockennasenaffen und ein lyrisches Känguru.

Bringt eure Fragen mit, wir unterhalten uns gerne über Lösungen. Angefangen bei vertraulicher Kommunkation, über die Vorteile von Freier Software bis hin zur Abwägung welche Mittel für die Einzelnen passen und wie schrittweise mehr Unabhängigkeit von Staaten und Konzernen erreicht werden kann.

Wir sind euch zu weit weg? Dieses Angebot gibt es auch an anderen Orten.

by CCC Dresden (mail@c3d2.de) at January 29, 2026 09:42 PM

Netzpolitik.org

EUDI-Wallet: Digitale Brieftasche geht in Testphase

Eine Spielzeuglader und eine gelbe Schaufel mit SandIm Sandkasten lässt sich auch Software testen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Markus Spiske
Anfang 2027 soll in Deutschland eine staatliche EUDI-Wallet bereitstehen. In einer Testumgebung können Behörden und Unternehmen deren Funktionen nun testen. Parallel dazu läuft ein Pilotprojekt in Sachsen.

by Daniel Leisegang at January 29, 2026 03:47 PM

Digitaler Omnibus: „Die EU-Kommission rüttelt an den Grundpfeilern des Datenschutzes“

Künstlerisches Bild einer Person am Meer mit langen Haaren, vor den Augen hat sie einen langen Schaal, der hinter ihr herflattert.Wenn die Person dahinter nicht mehr erkannt werden kann, sollen Daten künftig nicht mehr von der DSGVO geschützt sein – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Oscar Keys
Die EU-Kommission will pseudonymisierte Daten teilweise von der Datenschutzgrundverordnung ausnehmen. Jetzt äußert sich erstmals eine deutsche Datenschutzbeauftragte. Meike Kamp übt deutliche Kritik an den Plänen und glaubt, die Kommission habe ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes missverstanden.

by Ingo Dachwitz at January 29, 2026 02:11 PM

Berlin: Undurchsichtige Gesundheitsdatenbank-Pläne nach Brandbrief vorerst gestoppt

Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp steht vor einer Säule an der Spree in Berlin.Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp übt Kritik an der geplanten Gesundheitsdatenbank. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Funke Foto Services; Bearbeitung: netzpolitik.org
CDU und SPD wollen in Berlin eine zentrale Gesundheitsdatenbank an der Charité aufbauen. Doch die Berliner Datenschutzbeauftragte kritisierte das Vorhaben der Koalition scharf und fordert Nachbesserungen. Wir veröffentlichen ihren Brandbrief.

by Laura Jaruszewski at January 29, 2026 01:19 PM

January 28, 2026

Netzpolitik.org

Sozialstaatsreform: Kommission empfiehlt Abbau von Grundrechten

Eine Menschengruppe schaut in die KameraDie Kommission übergibt ihren Bericht an Arbeitsministerin Bärbel Bas (Mitte). – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Jürgen Heinrich
Eine Fachkommission der Bundesregierung hat Empfehlungen vorgelegt, die den Sozialstaat bürgernäher und digitaler machen sollen. Dafür will sie den Datenschutz aufweichen und Verfahren mit Hilfe sogenannter Künstlicher Intelligenz automatisieren. Wohlfahrtsverbände warnen vor zusätzlicher Diskriminierung.

by Daniel Leisegang at January 28, 2026 05:03 PM

ChatGPT: Polizeigewerkschaft bebildert Pressemitteilung mit generiertem Schockerfoto

Verpixeltes Bild der PolizeigewerkschaftWieviel sind Bilder wert, wenn sie nicht die Realität zeigen? Das Bild hier ist eine verpixelte Version des generierten Bildes der Polizeigewerkschaft. – Public Domain CVatGPT / GdP Sachsen / netzpolitik.org
Der sächsische Landesverband der Gewerkschaft der Polizei nutzt ein KI-generiertes Bild mit einem blutenden Polizisten, um eine Pressemitteilung zu illustrieren. Begründet wird dies mit Persönlichkeitsrechten und laufenden Ermittlungen, das Bild sei eine "symbolische Illustration".

by Markus Reuter at January 28, 2026 04:41 PM

Metalab

Netzpolitik.org

Diskussionspapier: Tech-Unternehmen sollen legalen Extremismus suchen

Auf dem Foto zu sehen sind Bundeskanzler Friedrich Merz (links) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron. – Alle Rechte vorbehalten Bundesregierung/Steffen Kugler
Internet-Dienste sollen nicht nur sexuellen Kindesmissbrauch suchen, sondern auch andere Inhalte wie Extremismus. Das fordern Deutschland, Frankreich und die Niederlande in einem Diskussionspapier. Tech-Unternehmen lehnen es ab, ihr System zum Datenaustausch auf solche Inhalte auszuweiten.

by Andre Meister at January 28, 2026 03:12 PM

Phishing attack: Numerous journalists targeted in attack via Signal Messenger

Journalists and activists on Signal in the crosshairs. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com George Pagan III
In a phishing attack, unknown actors are apparently attempting to gain access to accounts of journalists and activists on the Signal messaging service. We explain how the attack works and how you can protect yourself against it.

by Markus Reuter at January 28, 2026 02:51 PM

Kehrtwende in UK: Pornhub widersetzt sich britischen Alterskontrollen

Ein Screenshot der Kopfzeile von Pornhub. Eine Uno-Reverse-Karte in Orange.In UK legt Pornhub eine 180-Grad-Wende hin. – Bildschirm: IMAGO/ZumaPress; Karte: Wikimedia / Mete Ölçer / CCO; Montage: netzpolitik.org
Ein halbes Jahr lang hat sich Pornhub den britischen Alterskontrollen gebeugt und massenhaft Nutzer*innen überprüft. Jetzt macht der Konzern eine Kehrtwende und kündigt seinen Rückzug aus dem Vereinigten Königreich an. Dahinter steckt ein geschickter PR-Stunt. Die Analyse.

by Sebastian Meineck at January 28, 2026 12:12 PM

Phishing-Angriff: Zahlreiche Journalist:innen im Visier bei Attacke über Signal-Messenger

Ein rotes Fadenkreuz.Nach bisherigen Erkenntnissen werden Personen gezielt ins Visier genommen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com George Pagan III
Mit einem Phishing-Angriff versucht ein bislang unbekannter Akteur, offenbar gezielt Zugriff auf die Signal-Konten von Journalist:innen und Aktivist:innen zu bekommen. Wir erklären, wie der Angriff funktioniert und wie man sich vor ihm schützen kann.

by Markus Reuter at January 28, 2026 06:57 AM

January 27, 2026

CCC Duesseldorf

Digital Independence Day

Ihr wolltet immer schon mal weg von Google, Amazon & co, aber euch fehlte der konkrete Anlass? Euer Computer läuft immer noch auf Windows 10 und ihr habt Bedenken, selbst Linux darauf zu installieren? Euch nervt die KI im Webbrowser?

Wir haben da was:

Wir nehmen am Digital Independence Day teil. Ab dem 01. Februar, 13 Uhr, versuchen wir jeden ersten Sonntag im Monat, gemeinsam Wege zu einer etwas ethischeren Computernutzung zu finden.

Unser Thema für den ersten Termin ist E-Mail. Wir schauen uns an, was es statt z.B. Gmail für kleinere, werbefreiere Anbieter gibt.

by ytvwld at January 27, 2026 07:41 PM

CCC Dresden

Projekteabend

Datum
Dienstag, 10. Februar 2026 um 20:00 Uhr
Ort
HQ, /proc, Zentralwerk, Riesaer Straße 32, 01127 Dresden

Der regelmäßige Projekteabend findet am 10.02.26 im HQ statt. Woran arbeitet ihr zurzeit? Bringt eure Projekte mit! Kleine Projekte, große Projekte, alles ist erwünscht. Ihr könnt auch Mitstreitende für eure Projekte suchen wenn ihr wollt.

by CCC Dresden (mail@c3d2.de) at January 27, 2026 07:00 PM

Netzpolitik.org

Österreichische Datenschutzbehörde: Microsoft hat illegal Minderjährige getrackt

Ein Bildschirm mit dem Logo von Microsoft 365Microsoft 365 Education nutzt Trackingcookies, ohne das Einverständnis der Betroffenen einzuholen. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / Zoonar
Microsoft hat auf dem Rechner einer österreichischen Schülerin ohne deren Zustimmung Tracking-Cookies installiert und so persönliche Daten abgegriffen. Die österreichische Datenschutzbehörde hat nun festgestellt, dass der Datenabfluss illlegal war. Auch andere Microsoft-Nutzende können von illegalen Microsoft-Cookies betroffen sein.

by Martin Schwarzbeck at January 27, 2026 03:52 PM

Hinweise gesucht: „Wir wollen die Verbreitung sexualisierter Deepfakes einschränken“

Gesicht einer Frau mit grünen Punkten und Linien, die Software-basierte Gesichtserkennung suggerieren. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO/Dreamstime; Bearbeitung: netzpolitik.org
Per Mausklick lassen sich Fotos bekleideter Personen in Nacktbilder verwandeln. Die Organisation AlgorithmWatch bittet nun um Hinweise auf solche Apps und Websites, um systematisch dagegen vorzugehen. Wie das klappen soll, erklärt Forschungsleiter Oliver Marsh im Interview.

by Sebastian Meineck at January 27, 2026 03:16 PM

Anhörung zum Gesetzentwurf: Bundespolizei soll Staatstrojaner nutzen dürfen

Bundespolizistin vor Servern und LaptopBundespolizistin vor Servern und Laptop. (Eigenwerbung für IT-Fachkräfte) – Alle Rechte vorbehalten Bundespolizei
Der neue Anlauf zur Reform des Bundespolizeigesetzes traf im Innenausschuss des Bundestags auf Kritik. Die Bundespolizei soll künftig Staatstrojaner nutzen dürfen, ohne dass für diese Hacking-Werkzeuge ein IT-Schwachstellenmanagement existiert.

by Constanze at January 27, 2026 12:25 PM

ADINT: Überwachungsfirmen können Menschen mit „anonymen“ Werbe-IDs ausspionieren

Zwei Business-Männer telefonieren auf einem öffentlichen Platz. Grüne Fadenkreuze haben sie ins Visier genommen. Daneben sind digitale Steckbriefe zu sehen.Mit angeblich nur zu Werbezwecken erhobenen pseudonymen Daten wollen Überwachungsfirmen Personen identifizieren und verfolgen können. – Grundbild: IMAGO/phototek; Fadenkreuz, Steckbriefe: Pixabay; Montage: netzpolitik.org
Meist im Verborgenen bereiten Unternehmen Daten aus der Online-Werbung für Geheimdienste auf. Manche prahlen damit, praktisch jedes Handy verfolgen zu können. Eine Recherche von Le Monde gewährt seltene Einblicke in eine Branche, die auch europäische Sicherheitsbehörden umwirbt.

by Ingo Dachwitz at January 27, 2026 10:38 AM

January 26, 2026

Metalab

Netzpolitik.org

Deepfake-Skandal: EU-Kommission leitet Untersuchung gegen Grok und X ein

Die EU-Kommission prüft, ob X gegen den DSA verstößt. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / NurPhoto
Nach einer Flut sexualisierter Grok-Deepfakes auf X prüft nun die EU-Kommission, ob Elon Musks Unternehmen gegen den Digital Services Act verstoßen haben. Erste Studien liefern derweil Details über das Ausmaß der produzierten sexualisierten Bilder.

by Laura Jaruszewski at January 26, 2026 06:04 PM

CCC e.V.

CCC fordert, die VDS endgültig zu begraben

Die Bundesregierung plant eine riesige anlasslose Datenhalde, die zur Nutzerprofilierung gradezu einlädt: die Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen nebst Begleitdaten. Eine derart weitgreifende Überwachungsmaßnahme ist und bleibt unverhältnismäßig und gefährlich. Und die Ideen aus Brüssel sind noch schlimmer.

by presse at January 26, 2026 10:46 AM

January 25, 2026

CCC Koeln

OpenChaos am 29. Januar: Elektronikentwicklung und Platinendesign

Für alle, die sich immer mal gefragt haben wie das Innere von Elektronikgeräten designed wird, gibt "LM" am Donnerstag, den 29.01.2026, um 18 Uhr einen kleinen Einblick mit einem Vortrag und anschließendem Workshop für besonders Interessierte.

by c4 at January 25, 2026 03:19 PM

Netzpolitik.org

Breakpoint: Grundrechte sind nicht FSK 16

Drei Jugendliche sitzen mit ihren Smartphones auf einer Treppe, von oben fotografiert. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO/Westend61
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Information und Teilhabe – auch auf sozialen Medien. Wenn Erwachsene sie per Social-Media-Verbot von solchen Orten der Meinungsbildung ausschließen, werden sie ihrer Verpflichtung nicht gerecht.

by Carla Siepmann at January 25, 2026 08:51 AM

January 24, 2026

Netzpolitik.org

KW 4: Die Woche, als Trumps TikTok-Deal real wurde

Die 4. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 10 neue Texte mit insgesamt 72.575 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.

by Sebastian Meineck at January 24, 2026 10:13 AM

Gaming-Plattform Roblox: Gewalt und bauchfreie Oberteile

Eine Computerspielfigur einer Frau mit Auswahl verschiedener Gesichts-AttributeMach dich hübsch, um dich bewerten zu lassen: „Dress To Impress“ ist ein beliebtes Spiel auf Roblox. – Alle Rechte vorbehalten Screenshot Roblox/“Dress To Impress“
Berichte über zahlreiche Fälle von Cybergrooming auf der Gaming-Plattform Roblox werfen Fragen über ihre Sicherheit auf. Ich erkunde Roblox, um mehr über die Probleme herauszufinden, und begegne sinnloser Gewalt und knappen Outfits für Fünfjährige.

by Paula Clamor at January 24, 2026 10:13 AM

January 23, 2026

Metalab

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Bayerischer Landtag: Streit um Microsoft eskaliert

Bill Gates und Edmund Stoiber in einem Messe-PavillonGeschichte reicht weit zurück: Microsoft-Gründer Bill Gates und der ehemalige CSU-Parteivorsitzende Edmund Stoiber 1999 bei einer Ausstellungseröffnung. (Archivbild) – Alle Rechte vorbehalten IMAGO/Action Pictures
Das bayerische Finanzministerium will weiterhin Microsoft-Produkte im Freistaat einsetzen und dafür einen millionenschweren Vertrag verlängern. Die Opposition will eine Abkehr vom Tech-Riesen und fordert "digitale Souveränität". Doch auch diese Forderung könnte sich als Bumerang erweisen.

by Esther Menhard at January 23, 2026 02:55 PM

Gefährliche Abhängigkeiten: EU-Parlament macht Vorschläge für mehr digitale Souveränität

Die EU soll einen mutigen Sprung in Richtung Eigenständigkeit machen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Micah & Sammie Chaffin
Die Abgeordneten des EU-Parlaments sehen eine Gefahr in der technologischen Abhängigkeit der EU. In einem Bericht präsentieren sie mögliche Lösungswege. Jetzt sind die Kommission und die EU-Länder an der Reihe, die Forderungen umzusetzen.

by Anna Ströbele Romero at January 23, 2026 02:10 PM

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