


Das Fediverse ist keine Plattform – es ist ein eigenes Universum. Es führt Microblogging und Longreads, Videoclips und Bilder, Podcasts und Musik und vieles mehr zusammen. Es läuft auf unterschiedlicher Software und wird von verschiedenen Communities betrieben, aber alle sind durch offene Protokolle miteinander verbunden. Was es zusammenhält, ist kein Unternehmen oder Geschäftsmodell – es ist ein gemeinsames Ideal davon, wie wir online kommunizieren und wer die Kontrolle darüber hat.
Wir sind überzeugt davon, dass ein föderiertes und freies Netz der beste Weg ist, eine nachhaltige Alternative zu Big Tech zu etablieren. Nur so kann ein demokratischer Austausch ermöglicht werden, ohne auf Plattformen angewiesen zu sein, die in den Händen von gewinnorientierten Monopolisten liegen und uns mit algorithmisch generierten Timelines Werbung ausspielen und rechte Hetze in den Vordergrund rücken oder unliebsame Inhalte vorenthalten.
Der 3. Berliner FediDay ist ein Netzwerk-Event für Menschen im Fediversum. Mit Vorträgen, Workshops und Networking-Gelegenheiten wollen wir Wissen über das Fediverse verbreiten, kreative Lösungen fördern und den Austausch zwischen Entwickler_innen, Admins, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Content-Creators stärken. Mit über 50 Sessions in 3 Sälen, einem Workshopraum und mehreren gemütlichen Treffpunkten vom Spreeufer zur Dachterrasse ist der FediDay die größte Konferenz rund um alternative Soziale Netzwerke. Sie findet vom 11.–13. September auf der Berliner c-base statt.
Der Fediday wird von Menschen aus der Community organisiert, die sich seit über einem halben Jahr ehrenamtlich für eine Low-Budget Konferenz engagieren. Damit die Veranstaltung so glatt wie möglich läuft, brauchen wir auf jeden Fall Engel, die uns vor Ort unterstützen. Bitte überlegt Euch, ob Ihr nicht rund 8 Stunden beim Aufbauen, in den Vortragsräumen, hinter Infodesk oder Bar oder bei anderen Aufgaben helfen wollt. Das ist auf jeden Fall auch ein guter Weg um interessante Leute kennenzulernen und ein bisschen hinter die Kulissen zu gucken. Als Dankeschön bieten wir allen Engeln ermäßigten Eintritt, ein Brunchbuffet und ein Engelshirt.
Tickets, Fahrplan und alle Infos auf berlinfedi.day, im Fediverse unter @berlinfediday@berlin.social oder per Mail an Fediday@digitalegesellschaft.de.
CDU und SPD wollen die KI-Überwachung in Berlin. Linke und Grüne lassen nun vom Verfassungsgerichtshof prüfen (Symbolbild). – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / PIC ONE
Rechenzentren, Gaskraftwerke und Protest auf einer übersichtlichen Karte. – Alle Rechte vorbehalten: Heiße Luft
Protest vor dem Landtag von Thüringen. – CC-BY-NC-SA 4.0: ThürPAG stoppen. Bearbeitung: netzpolitik.org




Holt gegen das kleine italienische Internetkollektiv den ganz großen Hammer raus: US-Außenminister Marco Rubio (auf dem Bild links) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / ABACAPRESS
Polizist*innen in Erfurt. (Symbolbild) – CC-BY-NC-SA 4.0: Denis Glismann
Wird durch den Vergleich nicht vor Gericht aussagen müssen: Meta-Chef Mark Zuckerberg. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / PxImages
Voll von oben herab: Überwachung durch die Polizei Niedersachsen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BREUEL-BILDWelche Alternativen gibt es zu großen Kartendiensten wie Google Maps und was können sie leisten?
Navigations-Apps sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die beliebtesten Kartendienste werden von den US-amerikanischen Tech-Konzernen Google und Apple betrieben. Sie sammeln große Mengen persönlicher Daten, deren Verwendung intransparent und schwer nachvollziehbar ist.
OpenStreetMap ist ein offenes Kartenprojekt, das von Freiwilligen gepflegt wird. Unzählige Apps und Webseiten benutzen OpenStreetMap-Daten, um verschiedenste Funktionen zur Verfügung zu stellen, von der alltäglichen Tür-zu-Tür-Navigation über komplexe Suchfunktionen bis hin zu Spezialanwendungen für Interessensgruppen wie Radfahrende, Wanderbegeisterte oder Einzelprojekte.
In diesem Workshop sprechen wir über Gründe zum Wechsel, probieren verschiedene Apps aus und vergleichen die Funktionalität. Am Ende wisst ihr, ob der Wechsel für euch in Frage kommt und wenn ja, welche App für euch am besten geeignet ist, oder Ihr findet eine andere für Euren Anwendungszweck noch besser geeignete App.
Wir beginnen um 14:00 mit einem Kurzvortrag. Anschließend erhaltet ihr die Möglichkeit, mit technischer Unterstützung selbst einige Apps auszuprobieren. Den Abschluss finden wir bis 16:00 mit einer offenen Diskussion.
Ethische Hacker:innen werden als "White Hats" bezeichnet – und müssen in Deutschland mit rechtlichen Folgen rechnen, wenn sie IT-Sicherheitslücken melden. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Future Image
Die Datenschützer:innen von noyb schauen bei der Schufa mal genauer hin. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Political-Moments
Die Deutsche Post greift sich personenbezogene Daten von Ausweis und Gesichtsscan. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Unsplash / Muhammad Irfan; Bearbeitung: netzpolitik.org
Fake-Werbeplakat an einer Bushaltestelle. – Alle Rechte vorbehalten: Everyone Hates Elon
Wer steckt hinter der Verifizierung? Auf den ersten Blick nicht erkennbar und das ist gewollt. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Indiapicture
Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva tritt zur Wiederwahl an (Archivbild). – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Xinhua
Digitalminister will Kontakt der Bürger:innen zur Verwaltung über einen Chatbot kanalisieren. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / photothekTermin: 04.09.2026 19:30 Uhr
Freifunk ist ein offenes, unzensiertes Netz, an dem alle ohne Anmeldung teilnehmen können. Wer mit einem WLAN-fähigen Gerät in Reichweite eines Freifunk-Routers ist, kann über diesen Router ohne Anmeldung ins Internet.
Zu dieser ChaosCouch besucht uns Freifunk Dortmund, erzählt über Ihr Projekt als Teil der Freifunk Community, digitalem Ehrenamt und wie ihr selber zum Wachsen des Freifunknetzes beitragen könnt.
Neue "Grenzpartnerschaft": Wollen Staaten noch die Visafreiheit für ihre Bürger*innen, müssen sie den USA in Zukunft Daten offenlegen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / TheNews2
Videoüberwachung in einer Bremer Tram. Ein Drittel der Fahrzeuge wird mit Verhaltensscanner-Software aufgerüstet. – CC-BY-NC-SA 4.0: Lucas Fiola
Wo in Berlin wie viele Straftaten welcher Art verübt werden, ist Herrschaftswissen von Landesregierung und -polizei. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Jonas Tebbe
Die erste von vielen: Etwa 30 Kameras werden hier am Kottbusser Tor installiert – und mit einer Verhaltenserkennungs-Software verknüpft. Weitere Orte sollen folgen. – CC-BY-NC-SA 4.0: netzpolitik.org
Am Sonntag Vormittag wurden die ersten Videokameras am Kottbusser Tor angebracht. – CC-BY-ND 4.0: netzpolitik.org
Wann wird dein Wohnzimmer zum Panopticon? – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / UIG
Umkämpfte Informationen: Wie viel Strom und Wasser verbrauchen Rechenzentren? – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Panama Pictures
Demo gegen Rechtsextremismus in Rostock. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BildFunkMV
Bayern will, dass Nutzer:innen für Geodaten bezahlen. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Unsplash / Nathan Queloz
Die Ray-Ban Wayfarer: das Modell mit Kamera ist von einer herkömmlichen Brille kaum zu unterscheiden. – Alle Rechte vorbehalten: MAGO / anke waelischmiller
Wollte dem Social-Media-Verbot seinen Stempel aufdrücken: Emmanuel Macron. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Political-Moments; Bearbeitung: netzpolitik.org
Bei Asylanträgen und Visa soll mehr KI zum Einsatz kommen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BeckerBredel
Setzt die Motorsäge auch an der Privatsphäre an: Argentiniens Präsident Javier Milei. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / ZUMA Press Wire
Nutzer:innen müssen sich demnächst bei Apple wieder durch manipulativen Informationsmüll wühlen, wenn sie kein Tracking wollen. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Carl Campbell
Wie würde die AfD mit der Polizei umgehen, wenn sie an der Macht wäre? – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Laut dem Künstler kann das T-Shirt Erkennungssoftware verwirren. – Alle Rechte vorbehalten: Simon Weckert
Das Internet Archive ist die größte frei zugängliche Sammlung digitaler Inhalte im Netz. Seit 1996 sammelt die gemeinnützige Organisation aus San Francisco Bücher, Zeitschriften, Videos, Software und Webseiten. Ihr bekanntestes Werkzeug ist die Wayback Machine. Sie speichert frühere Versionen von Webseiten und hält sie zugänglich. So lassen sich öffentliche Aussagen auch dann noch nachprüfen, wenn die ursprüngliche Seite längst verändert oder gelöscht wurde. Mehr als eine Billion Seiten sind dort in verschiedenen Versionen gesichert.
Solche Kopien nutzen wir bei Digitalcourage regelmäßig selbst. Für Recherchen sichern wir den aktuellen Stand einer Website, damit sich später nachvollziehen lässt, worauf sich unsere Angaben stützen. In unseren Büchern zitieren wir gespeicherte Seiten, weil Links von Nachrichtenportalen mit der Zeit ins Leere führen oder sich Inhalte verändern können.
Das Internet Archive hilft uns zudem in Stellungnahmen an die Politik. Über die Wayback Machine verlinken wir dort ältere Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und sichern so den Zugriff auf die zitierte Fassung. Auch für die BigBrotherAwards sichern wir dort regelmäßig den Stand von Websites. Denn nach der Preisverleihung versuchen Preisträger immer wieder, problematische Inhalte zu ändern oder ganz verschwinden zu lassen. Ist der frühere Stand aber bereits im Internet Archive gesichert, lassen sich solche Änderungen weiterhin nachvollziehen.
Wie wichtig eine unabhängige Archivierung des Netzes ist, zeigt sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump. Allein in den ersten Wochen seiner zweiten Amtszeit verschwanden über 8.000 Webseiten und etwa 3.000 Datensätze mehrerer US-Bundesbehörden. Betroffen sind vor allem Umwelt- und Gesundheitsthemen, aber auch Menschenrechtsdaten sowie Forschungsergebnisse zu LGBTQ-Themen und HIV. Ein Gericht ordnete inzwischen die teilweise Wiederherstellung mehrerer CDC- und FDA-Seiten an. Ob und in welcher Form solche Inhalte langfristig öffentlich zugänglich bleiben, ist damit jedoch nicht gesichert. Für solche Fälle archiviert das End of Term Web Archive seit 2008 zum Ende einer US-Präsidentschaft die Webauftritte von Bundesbehörden. Dabei kommt die Infrastruktur des Internet Archive zum Einsatz. Werden Seiten nicht archiviert, lässt sich später nicht mehr nachvollziehen, was dort stand.
Über 340 lokale US-Nachrichtenportale schränken mittlerweile den Zugriff des Crawlers der Wayback Machine ein. Große Häuser wie die New York Times, Le Monde und El País gehören dazu, ebenso Reddit. Gleichzeitig nutzen diese Redaktionen den Dienst selbst, um frühere Fassungen fremder Webseiten zu prüfen und Änderungen an Behörden- oder Unternehmensseiten nachzuweisen.
Der Grund dafür liegt vor allem im Kampf gegen KI-Scraping: Die Verlage befürchten, dass KI-Unternehmen über archivierte Fassungen an Inhalte gelangen, deren direkten Zugriff sie für KI-Crawler bereits gesperrt haben. Damit erschweren sie jedoch zugleich, dass frühere Versionen ihrer eigenen Seiten archiviert und später überprüft werden können. Für Journalist.innen, Wissenschaft und Organisationen wie Digitalcourage können damit wichtige Quellen für Recherchen und Dokumentation verloren gehen.
Jede Person kann mit wenigen Klicks zum Erhalt dieses digitalen Gedächtnisses beitragen.
Save Page Now ein.SAVE PAGE an.
Digitale Inhalte lassen sich leise ändern oder löschen. Das Internet Archive macht diese Veränderungen sichtbar. Eine solche unabhängige Infrastruktur kostet Geld und ist auf Unterstützung angewiesen. Unterstützen Sie das Internet Archive direkt, wenn Sie dazu beitragen wollen, das digitale Gedächtnis des Netzes zu bewahren. Wer kontrolliert, was im Netz erhalten bleibt, entscheidet auch, woran wir uns als Gesellschaft morgen noch erinnern können.
Protest gegen die Polizeigesetz-Erweiterung in Kiel. – Alle Rechte vorbehalten: Polizeigesetz SH stoppen, Bearbeitung netzpolitik.org
Streit um das Tracking auf iPhones – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Bagus Hernawan
Mit der Bezahlkarte wird schon der Kauf von ein paar Trauben zum Abenteuer (Symbolbild). – CC-BY-NC-SA 4.0: netzpolitik.orgLightning Talks sind 5-Minuten kurze Vorträge zu einem beliebigen Thema das für Besucher*innen der FroSCon interessant sein könnte. Es muss nicht unbedingt um ein ein von Dir entwickeltes Open-Source-Projekt gehen ...
Vielleicht gibt es etwas, bei dem auf Arbeit immer im Hilfe gebeten wirst? Dann red' darüber!
Oder Du hast grad etwas gelernt das Dich richtig weitergebracht hat? Dann red' darüber!
Oder Du knobelst immernoch an einem Problem und kommst nicht weiter? Dann red' darüber!
Du musst keine Folien vorbereiten - aber wenn Du welche hast ist das auch OK!
Du glaubst Du kannst keinen Lightning Talk halten?
Um Dich für einen Lightning Talk anzumelden, komm zur Information neben der Mensa. Dort steht ein Flipchart auf dem Du Dich eintragen kannst. Wenn Du Fragen hast oder einen Technik-Check machen willst, wende Dich an @theuni@social.tchncs.de
Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3691.html