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September 12, 2026

Metalab

Seidenspinner Meetup (2026-09-12 19:00:00)

Seidenspinner Meetup (2026-09-12 19:00:00)

September 12, 2026 05:00 PM

Netzpolitik.org

KW 37: Die Woche, in der wir die Ratlosigkeit überwinden

Die 37. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 9 neue Texte mit insgesamt 51.637 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.

by Markus Reuter at September 12, 2026 05:05 AM

CCC Events

CCC lädt alle Model Citizens zum 40C3

Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern: Der Chaos Computer Club lädt vom 27. bis 30. Dezember 2026 zum 40C3 ein – der größten europäischen Hackerparty, Konferenz und Plattform für Technik, Gesellschaft und Bürgerrechte. Wir sehen den Congress als eine große gemeinsame Bühne und fordern euch daher zum Mitgestalten auf. Der Call for Participation für Vorträge, das Nachtprogramm, Kunst, Punk und Musik startet heute.

Alles wird größer, bunter, schöner. Nach dem Umzug in die Hamburger Messehallen gibt es wieder reichlich Platz für kreative Ideen. Die neue Fläche will natürlich genutzt werden, weshalb wir alle galaktischen Wesen vom 27. bis 30. Dezember 2026 zum 40. Chaos Communication Congress einladen.

Unter dem Motto „Model Citizens” wollen wir gemeinsam neue Modelle für eine Gesellschaft suchen, nachdem die bisherigen modellhaften Bürgerinnen den Planeten in zweifelhaftem Zustand hinterlassen haben. Ansätze dazu gibt es reichlich. So ist der Congress das größte nichtkommerzielle Hackertreffen, organisiert von Freiwilligen, getragen von Tausenden unentgeltlichen Helferinnen sowie über 16.000 Besucherinnen, die das Event nicht passiv konsumieren, sondern aktiv mitgestalten.

Die Zeiten sind rauer geworden. Der Konsens, in einer demokratischen Gesellschaft solidarisch an einer gemeinsamen, besseren Zukunft zu arbeiten, weicht zunehmend dem Modell eines autoritär geführten Staates, in dem die Stärkeren den Schwächeren ihre Vorstellungen aufdrücken. Persönliches Engagement und Verantwortungsgefühl treten hinter dem Ruf nach einer starken Hand zurück, die alles wieder great again werden lassen soll. Die verbliebenen freiheitlichen Kräfte führen Rückzugsgefechte und versuchen nicht mehr, etwas Neues zu schaffen, sondern nur noch Schlimmeres zu verhindern.

Wir sehen das anders, kämpferischer: Der Congress war und ist das Modell dafür, wie es anders sein kann. Unterschiede werden als Bereicherung, das Ungewohnte als Anregung und die gegenseitigen Bedürfnisse als Chance gesehen, ein Miteinander zu schaffen, in dem sich alle wohl und willkommen fühlen.

Für unser traditionsreiches Vortragsprogramm auf dem 40C3 suchen wir einerseits Referentinnen in unserem Call for Content, andererseits rufen wir DJs und Musikerinnen dazu auf, unsere Lounge- und Partybühnen zu bereichern. Künstlerinnen und Gestalter können sich mit Exponaten, Skulpturen und Performances, die keine Bühne benötigen, über unseren Call for Art bewerben. Für unseren Punk-Späti suchen wir Spießgesellen und Komplizen für anarchische und antifaschistische Darbietungen in gewohnt herzlich-rauer Atmosphäre.

September 12, 2026 12:00 AM

September 11, 2026

CCC Media

Overcoming Agile (mrmcd26)

Sometimes frowned upon, yet often found in practice, with lots of variation from one company to another, the idea of _Agile_ has already gone beyond just software development. With this talk, I want to provide a positive perspective on what it feels like to be a software engineer in the 2020ies, looking at both my own experience and public reports from a chosen set of prominent examples. Starting from the very simple [original _Agile Manifesto_](https://agilemanifesto.org/), we discuss trends that developed in project management over the years, and how Agile spread around. I will add my own view on the ideas, based on professional experience I have gained across multiple companies I worked for. With this talk, I want to give potential new software engineers some insight into what the industry is really like, and share with you what makes me happy about the profession. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/7MJAV7/

Video:mrmcd26-766-eng-Overcoming_Agile_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Computing on Stuff That You Don’t Even Know: An Introduction to Secure Multiparty Computation (MPC) (mrmcd26)

Computing something that depends on your and other people’s data, without ever needing to disclose your data and without you learning any other data, sounds paradoxical. Yet, modern cryptography has tools to achieve exactly that and they begin to appear in practice. I’ll shed a light on how this actually works on the inside (no heavy math required, I promise) and ramble a bit about where it could help and where it should not. Let’s talk about secure multiparty computation (MPC), a branch of cryptography that started in the ‘80s and enables us to do amazing things: If I want to compute something not only depending on data I have, but also on someone else’s data, MPC enables that even without the other person needing to disclose their data to me, and without me disclosing my data to them. In short, MPC allows multiple people to compute on their joint data while everybody keeps full control over their data and learns nothing that they shouldn’t. This has already been used to analyze the gender pay gap and workplace discrimination, run federated analysis of patient data, or do a sugar beet auction. The first part of this talk, instead of just telling you that there is some cryptography that magically allows us to compute on private data, is about showing how this is actually done. To understand how and why MPC is possible, we will have a look at one modern cryptographic MPC protocol. There will not be a lot of fancy math or cryptography; we will mostly just need additions, multiplications, and rearrange a couple equations. As the second part, let’s see where MPC could become really helpful in the real world, and also, where it really should not be used. For instance, let’s talk about Apple’s once proposed "secure" CSAM scanning approach, how this could actually be "secure" MPC, and how Apple, behind this cryptographically guaranteed security, hides much more fundamental non-cryptographic flaws. Finally, let’s have a short look at how after 40 years of MPC, today’s tools can help you to experiment around with MPC, and how to proceed from there. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/J3GQHJ/

Video:mrmcd26-753-eng-Computing_on_Stuff_That_You_Dont_Even_Know_An_Introduction_to_Secure_Multiparty_Computation_MPC_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Kindern Grenzen setzen und diese Grenzen überwinden: Jugendschutzeinstellungen heute (mrmcd26)

Die Diskussion um Alterverifikation im Internet(bereits in Kalifornien umgesetzt, auf EU-Ebene diskutiert) ist ein willkommender Anlass, die bereits heute bestehenden Jugendschutzeinstellungen üblicher Geräte am praktischen Beispiel unserer Familie durchzugehen. Wir gehen die Möglichkeiten der Totalüberwachung, die interessierten Eltern beim heutigen Geräte-Zoo angeboten werden, durch und zeigen, wie wir sie in unserer Familie mit zwei Kindern (12,14) umgesetzt haben. Gestreift werden Android, Windows und Nintendo Switch. Die Betroffenen berichten, wie es ihnen damit geht und welche Grenzen sie dehnen oder gar überwinden. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/MSHRSB/

Video:mrmcd26-736-deu-Kindern_Grenzen_setzen_und_diese_Grenzen_ueberwinden_Jugendschutzeinstellungen_heute_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Über die Grenzen von Proxmox hinaus: Selber VMs mit QEMU basteln (mrmcd26)

Wer VMs betreiben will, greift in der Linux-Welt üblicherweise zu Gnome Boxes, virt-manager, systemd-vmspawn oder Proxmox. Doch sind all das auch nur (teilweise) Wrapper um QEMU herum, die mit Magie dafür sorgen, dass alles "einfach funktioniert". Wir lassen die fancy CLIs und GUIs hinter uns und basteln uns eine Maschine direkt mit QEMU. Den allerersten Kontakt mit VMs hatten viele von uns vermutlich mit VirtualBox. Vielleicht gefolgt von Gnome Boxes, wer es ein bisschen mehr custom haben wollte, dann mit virt-manager, für weniger custom und weniger GUI systemd-vmspawn und oft endet die Reise dann bei einem Server mit Proxmox. Doch als Unterbau trifft man an vielen Stellen auf diese eine Software: QEMU Wie mächtig QEMU ist, sieht man daran, was GUIs wie das von virt-manager alles an Features bieten. Wir gehen heute allerdings noch mehr custom, als virt-manager es könnte. Wir brechen aus den Grenzen von Proxmox und co. aus und machen uns die Finger schmutzig. Wir bauen unsere eigene VM, direkt mit QEMU, ohne Mittelsmann, ohne fertige Scripte, von Grund auf. Dazu gehört natürlich erstmal, die virtuelle Hardware zusammen zu stecken, aber auch Vorbereitungen auf dem Host, um dem Gast Netzwerk, Platte und Ausgabe zur Verfügung stellen zu können. Und wenn wir gerade dabei sind, können wir die VM auch gleich an systemd hängen, um sie darüber zu starten und zu stoppen und den Output in eine tmux-Session packen, um ihn jederzeit aufrufen zu können. Und all das ohne Magie, mit möglichst wenigen Komponenten und nur mit Standard-Utils, die sich in den Repos jeder gängigen Debian-, Arch-, RedHat oder Suse-Distro finden lassen. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/UDRBNH/

Video:mrmcd26-735-deu-Ueber_die_Grenzen_von_Proxmox_hinaus_Selber_VMs_mit_QEMU_basteln_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

MeshCore - Grenzenloser Spaß auf 868 MHz (mrmcd26)

Mit MeshCore und Meshtastic gibt es gleich zwei auf LoRaWAN basierende Techniken für Textkommunikation fernab des Internets. Die quelloffenen Ansätze laden zu kostengünstigen aber nicht weniger spannenden Experimenten ein, doch wie funktioniert das eigentlich? Wir geben euch einen Überblick über benötigte Komponenten und die dazugehörigen Techniken. Meshen macht Spaß und auch ihr könnt Teil des dezentralen Netzes sein! Auch in Zeiten erschwinglicher Datenoptionen gibt es Einsatzzwecke für den Datenaustausch abseits des Mobilfunks. Mit LoRaWAN gibt es eine vergleichsweise kostengünstige Lösung für einfache Textkommunikation. Hierauf aufbauend existieren gleich zwei Anwendungen, die insbesondere in den letzten Monaten von sich Reden gemacht haben: MeshCore und Meshtastic. Beide Ansätze sind open-source und laden zum spielerischen Erkunden ein, unterscheiden sich aber in einigen Details. Hierüber lassen sich dank quelloffener Firmware spielerisch resiliente und dezentrale Mesh-Netze aufbauen, die sich unter idealen Voraussetzungen über viele Kilometer erstrecken können. In Verbindung mit verknüpften Smartphones oder Computern sind so unter anderem einfache Textchats möglich - und das komplett ohne Internet. Auch in der Krisenprävention und Offroad-Kommunikation spielt die Technik eine wichtige Rolle. In diesem Vortrag erläutern wir die Grundlagen der Technik und zeigen übliche Komponenten und Use-Cases auf. Da aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen darf, zeigen wir euch wie ihr euren eigenen Mesh-Bot programmieren könnt. Seid ihr bereit für ein grenzenlos tiefes Rabbit-Hole? 🐰🤓 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/URWAFR/

Video:mrmcd26-730-deu-MeshCore_-_Grenzenloser_Spass_auf_868_MHz_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

The gpg.fail aftermath: On responsible disclosure, GPG, and the state of security in 2026 (mrmcd26)

In 2025, I found and disclosed a bunch of vulnerabilities in GPG, the most used PGP implementation, and held a talk at 39c3 about it. **Some** of the bugs ended up getting fixed. This talk describes the adventure and aftermath of getting there, shows some novel ones, and talks about the state of security in 2026. May contain zero-days =) Until May 2025, I liked PGP, and the GNU Privacy Guard. I poked at it in my free time a lot. One day, that suddenly changed, when I flew too close to the sun and ended up uncovering a vulnerability that allows you to easily spoof a PGP signature when opened naively with the GPG tool. Fast-forward a couple of months, the one vulnerability turned into several independent ones, up to memory corruption in the basic PGP message parser, affecting almost all PGP-related workflows. I disclosed these a few weeks before 39c3 in December 2025. And while some of the vulnerabilities - like the memory corruption in the message parser - got addressed properly, this was not the case for all of them. For example, one of the first vulnerabilities I found, that was used for the introduction hook in the 39c3 talk, remains unpatched to this day. Instead of being fixed with code, Werner Koch - the main developer of GnuPG - published a blog post declaring the widely-used feature being "harmful"; while they had weeks in advance, they published this on day one of 39c3, not even giving us time to respond. Several disgruntled comments followed, but a good portion of the flaws are still not addressed, as I will demonstrate live in the talk. This specific demonstration will not utilize any zero-day vulnerabilities (those come next); we will be showing how much of an issue the footguns (that they refuse to address) at hand really are. Additionally, I will present a few novel vulnerabilities on GPG. Not quite the bombshells as last time, but some nifty bugs that should never have made it into production in the first place, but to demonstrate the state of the GnuPG codebase. The talk closes with some general commentary about the state of security and responsible disclosure, and touch on the topic of AI/LLMs in security (with some of the gpg.fail vulnerabilities as examples); what this means for security researchers, ordinary people and software developers (spoiler: neither end users nor security researchers are doomed). https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/D3V8QJ/

Video:mrmcd26-728-eng-The_gpgfail_aftermath_On_responsible_disclosure_GPG_and_the_state_of_security_in_2026_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Als Reiseveranstalter: Grenzen verschieben / überwinden (mrmcd26)

Grenzerfahrungen: als Reiseveranstalter war ich 40 Jahre unterwegs, um neue Reisen zu (er)finden , meist in Aussereuropa und per Bahn und Rad, aber immer wieder auch als Begleiter von Reisegruppen zwecks Qualitätskontrolle . Es geht in dieser Darstellung nicht um Tourismus im klassischen Sinne, sondern um Grenzen: bürokratische, sprachliche, moralische, persönliche wie auch unternehmerische. Aus einem Russisch- Sprachkurs auf der Transsibirischen Eisenbahn heraus gründete ich Lernidee Erlebnisreisen, ein Unternehmen ,das Sonderzüge durch Zentralasien, Afrika und Nahost schickt, als Pionier Schiffe auf dem Mekong in Laos baut und auch Radreisen am Rand der Sahara durchführt. Nicht selten jenseits dessen, was normale Veranstalter für vernünftig halten würden. Grenzen ignorieren klappte nicht nur manchmal bei Berliner Behörden, sondern auch beim sowjetischen Geheimdienst! Aber gute Fahrräder, in Israel gekauft, brauchten neun Monate, um das 500 km entfernte Ägypten zu erreichen. Hingegen an sechs Grenzübergängen in Zentralasien reichte je ein Kasten Bier mehr als gestempelte Anträge. Extrem korrupte Bahnlogistik in China endete erst, als der zuständige Minister ein Todesurteil kassierte. Schmiergelder habe ich bis 1998 immer wieder mal gezahlt, Es war ja amtlich beim Finanzamt absetzbar als Kosten. Blockaden gab es auch per verfehlter deutscher Schlafpraxis in Spanien, mit schwulen Löwen auf Safari in Südafrika. Aber mein fehlerhaftes Russisch hatte segensreiche Wirkung- es löste Blockaden. Ich erzähle von Grenzquerungen per Frechheit , chinesischen Tricksereien und meiner Dummheit, viel zu schnell viel zu viele Filialen von Barcelona bis Shanghai und Saigon zu eröffnen . Und von den Folgen für die Reputation, wenn ich 1990 ff als CEO mit dem Rad in Kairo, Saigon oder Irkutsk unterwegs war. Alles ging 40 Jahre bei bis hundert Mitarbeitenden ganz ohne Terminkalender , ohne Sekretariat und natürlich ohne Dienstwagen. Dies ist also ein analoger Erfahrungsbericht über Improvisation, Regelwerke, Kontrollverlust,Vertrauen und kulturelle Missverständnisse. Oft begann Innovation dort, wo jemand sagte „ das geht nicht“ - und dann jemand antwortete „ und wir fahren trotzdem los“. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/ATA7UV/

Video:mrmcd26-722-deu-Als_Reiseveranstalter_Grenzen_verschieben_ueberwinden_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Erst der Fahrplan, dann die Gleise? Grenzen in der Bahnplanung überwinden (mrmcd26)

Gleise und Stellwerke werden oft geplant, bevor der gewünschte Verkehr feststeht. Der Vortrag zeigt, wie sich die Verknüpfung zwischen Wunschfahrplan und Gleisanordnung formalisieren lässt — mit Schichtenmodell, offenen Datenformaten und einer Landkarte zentraler Teilprobleme. Stellen Sie sich vor: Alle 30 Minuten soll ein ICE zwischen zwei Städten fahren. Das ist eine klare Vorgabe — wie ein Wunschzettel. Gleise, Weichen und die Sicherheitstechnik sind das, was man dafür bauen muss. In der Praxis wird der Wunschzettel oft erst geschrieben, nachdem schon gebaut wurde. Bei Großprojekten wird sichtbar, wie schwer es ist nachzuvollziehen, warum die geplante Infrastruktur zum versprochenen Verkehrsangebot passt. Der Vortrag untersucht den ingenieurwissenschaftlichen Kern: Wie ließe sich die Verknüpfung zwischen Verkehrswunsch und Gleisplanung nachvollziehbar und maschinenlesbar machen? Klassische Bahnplanung folgt einem Wasserfall: Erst Netz und Infrastruktur, dann der Fahrplan im Betrieb. Integrierte Planung aber setzt voraus, dass der gewünschte konkrete Fahrplan von Anfang an die Infrastruktur mitbestimmt (z. B. wie beim Deutschlandtakt). Im Zentrum steht die Frage: Wie leitet man systematisch eine Gleisanordnung aus einem Wunschfahrplan ab? Der Vortrag stellt ein Schichtenmodell vor — angelehnt an das OSI-Modell des Internets, bei dem Daten Schicht für Schicht von der Anwendung bis zur Leitung wandern. Für die Bahn: acht Ebenen von Gleisen und Stellwerk bis zum Fahrplan, jede mit Aufgabe und Schnittstelle zur nächsten. Anhand der Frage „Wie lange braucht der Zug von A nach B?" zeige ich, wie die Antwort Ebene für Ebene entsteht — und wie sich die Richtung umdrehen lässt: vom Wunschfahrplan zur Gleisanordnung. Im Mittelpunkt stehen das Modell, offene Datenformate, der Prototyp RailToolKit und eine Landkarte von acht offenen Teilfragen. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/GU993F/

Video:mrmcd26-720-deu-Erst_der_Fahrplan_dann_die_Gleise_Grenzen_in_der_Bahnplanung_ueberwinden_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Compiler Construction for Dummies (mrmcd26)

Wie funktionieren eigenlich Compiler und wie können wir einen eigenen bauen? In diesem Talk befindet sich die Antwort Dieser Talk beschäftigt sich mit dem theoretischen und praktischen Aufbau eines Compilers. Was sind Lexer und Parser? Was macht das Compilerfrontend bzw. -backend? Was macht LLVM besonders und wie können wir uns dies zu Nutzen machen? Wir werden uns ansehen, wie ein Compiler grundlegend aufgebaut ist und welche Tools zum Bauen eines Compilers existieren. Anschließend wird auch ein simples Beispiel eines Compilers behandelt, um die theoretischen Konzepte besser verstehen zu können. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/BEWHMC/

Video:mrmcd26-719-deu-Compiler_Construction_for_Dummies_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Russische Drohnen zerlegen für Anfänger (mrmcd26)

Seit 2022 sammelm, zerlegen und dokumentieren wir russische Kriegstechnik. Wenige sind Experten, der Rest guckt rein und googlet. Wie weit kommt man damit? Russische Kriegstechnik bewegt sich zwischen 1960er Jahre Kram und SciFi. Da ich viel an der Front unterwegs bin, habe ich viel davon gesammelt, reingeguckt und dann Experten und Google gefragt, um weiter zu kommen. Dabei waren Triebwerke von nuklearbestückbaren Crusie Missles, Russlands geheimste "stealth" Drohne und jede menge FPV und Flügeldrohnen. Dies wird kein deep drive für Experten sondern ein Blick in diese Welt aus meiner Perspektive. Nicht alle Rätsel der Hardware wurden bisher gelöst. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/ZTS9Y3/

Video:mrmcd26-701-deu-Russische_Drohnen_zerlegen_fuer_Anfaenger_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Wenn ich mal nicht da bin: Was kann meine bessere Hälfte machen? (mrmcd26)

Viele nerds kennen sich aus und haben ihr Homelab. Sie kennen sich da perfekt aus. Als inzwischen älterer Nerd habe ich damit auch kein Problem - aber wenn ich mal nicht da sein sollte, weiss mein Lebensabschnittspartner nicht wie er an seine Daten herankommt. Wie kann man auf der einen Seite ein gutes abgesichertes System haben (mit Router, Wlan, NAS, Firewall, virtuellen und echten Maschinen) und auf der anderen Seite dem Lebensabschnittspartner eine Möglichkeit geben, im schlimmsten Fall damit zurechtzukommen? Eigentlich ist "Dokumentation" das wichtigste dabei. Und der Zugriff auf sensitive Daten, falls ich ausfalle. Aber was sollte man ebenso beachten? Ich möchte in dem Vortrag vorstellen wie bei uns die Situation ist, wie ich das ganze aufgebaut habe und wie mein Lebensabschnittspartner im Notfall an alle relevanten Daten herankommt. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/3X8APY/

Video:mrmcd26-673-deu-Wenn_ich_mal_nicht_da_bin_Was_kann_meine_bessere_Haelfte_machen_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Es wird persönlich - Risiken fehlender Digitaler "Souveränität" für Individuen, Organisationen und Regierungen (mrmcd26)

Der Vortrag wendet eine Bedrohungsanalyse auf Individuen, Unternehmen, NGOs und Regierungsorganisationen an. Was wäre, wenn Ihr wie der Internationale Strafgerichtshof innerhalb von sieben Tagen von Eurem Cloud-Anbieter rausgeworfen würdet? Wenn Euer Arbeitgeber sich zwischen USA und Loyalität gegenüber Eurem Heimatland entscheiden müsste? Was passiert mit Eurer Karriere, wenn Eurem CISO die von Euch gefundenen Risiken nicht gefallen? Wir gehen durch Beispiele, die so passiert und uns teilweise persönlich erzählt wurden. Aus Unternehmen, dem Bundestag, NGOs und Regierungen. Der Begriff der "Digitalen Souveränität" ist bewusst unscharf gehalten, damit alle daran andocken kann. Mit konkreten Beispielen werden die Abhängigkeiten fassbar. Leider sind auch die EU Ansätze weder wirklich souverän noch für alle von uns ungefährlich. In einer Risikoanalyse werden wir sehen, wie dringend wir handeln müssen. [Slides](https://thomasfricke.de/mrmcd2026.pdf) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/AQF3L8/

Video:mrmcd26-670-deu-Es_wird_persoenlich_-_Risiken_fehlender_Digitaler_Souveraenitaet_fuer_Individuen_Organisationen_und_Regierungen_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

"Wir erfinden ASCII neu" - oder: Warum die ASCII-Tabelle so aussieht, wie sie aussieht (mrmcd26)

**Wir reisen zurück ins Jahr 1961 und erfinden die ASCII-Tabelle neu.** Dieser Talk soll eine interaktive Zeitreise werden, um den Fragen nachzugehen: Warum sieht die ASCII-Tabelle so aus, wie sie aussieht? Und wie würde sie aussehen, wenn **wir** die ASCII-Tabelle entwickelt hätten? Die ASCII-Tabelle kennt jeder, der auch nur im Entferntesten etwas mit IT zu tun hat. Sie ist Bestandteil vieler Ausbildungen und Studiengänge. Aber habt ihr euch schonmal gefragt, warum zum Beispiel das große A auf 0x41 liegt? Also an der (dezimalen) Position 65? Warum nicht auf 0x40? Und warum ist eine Lücke zwischen den Groß- und Kleinbuchstaben? Und warum kommen die Großbuchstaben zuerst? Auch die Größe der Tabelle ist aus heutiger Sicht ungewöhnlich. Warum 7 Bit? Warum nicht 8? Neugierig geworden? Dann ist dies Dein Talk. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/MSTKKD/

Video:mrmcd26-659-deu-Wir_erfinden_ASCII_neu_-_oder_Warum_die_ASCII-Tabelle_so_aussieht_wie_sie_aussieht_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Alle reden durcheinander: 12 Rundfunkanstalten und ihre grenzenlose Zusammenarbeit (mrmcd26)

Wir tauchen ein in die Welt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Was machen Abkürzungen wie ARD, MAEStV, DW, um zusammen eine Basis für die Vierte Gewalt in unserer Demokratie zu bilden? Was macht eine Landesrundfunkanstalt in der Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wie ist der Rundfunk(tm) aufgebaut und wie werden (tagesaktuelle) Informationen niederschwellig für eine ganze Bevölkerung zur Verfügung gestellt? CW: Tagespolitik, Sachsen-Anhalt, AfD Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Deutschland oder auch: Wie wird über die institutionellen Grenzen einer einzelnen Anstalt des öffentlich rechtlichen Rundfunks (in Deutschland) hinweg gearbeitet? Wie funktioniert ein Verbund, der von Haus aus darauf ausgelegt ist, permanent über die eigenen Hausgrenzen hinweg zu arbeiten? Wie, das Erste Deutsche Fernsehen kommt nicht aus einer Hand, sondern aus vielen und alle reden durcheinander? Und was macht eigentlich der Rundfunkrat mit dem Vielfaltssicherungskonzepts? Wir schauen uns gemeinsam an, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland aufgebaut ist, wie er in seiner Struktur politisch und wirtschaftlich unabhängig agiert und seinen Auftrag der individuellen und öffentlichen Meinungsbildung als Teil der demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft erfüllt (vgl. Programmauftrag). Dabei werfen wir auch einen Blick auf den nicht haltbaren Vorwurf, dass es sich um tendenziöses Staatsfernsehen handelt. Ein paar bürokratische Informationen gibt es auch, es sind schließlich Anstalten des öffentlichen Rechts. Durch den KEF-Bericht muss sich niemand quälen, genauso wenig wie Rundfunk- und Medienstaatsvertrag (und allem, was dazu gehört). Diese Grenzen des staubtrockenen Papiers habe ich für euch überwunden, damit eure Geduld das nicht tun muss, und präsentiere die wichtigsten Erkenntnisse hier. Damit sind wir aber noch nicht fertig: Wir haben noch mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Organisationen wie Gemeinschaftseinrichtungen und wie die in all dem mit dabei sind, wird in diesem Vortrag erklärt! https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/PNDAVA/

Video:mrmcd26-657-deu-Alle_reden_durcheinander_12_Rundfunkanstalten_und_ihre_grenzenlose_Zusammenarbeit_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Aber wir haben das doch in der Nähe - chaos.rent regelt. (mrmcd26)

Jeder Chaos-Verein kauft Equipment, das danach im Keller verschwindet. Gleichzeitig wird Transport immer teurer. chaos.rent ist ein Marktplatz, auf dem Vereine ihr Equipment füreinander sichtbar machen und gegenseitig verleihen können – weniger Doppelanschaffungen, kürzere Transportwege. Die Westwoodlabs haben über die Jahre eine Menge Material angeschafft – für das WAMP, für die Easterhegg 2026. Nur weiß kaum jemand davon, und ausleihen kann es sich erst recht niemand. Das ist kein Einzelfall. Jeder Chaos-Verein kennt das. Equipment kaufen, benutzen, einlagern, vergessen. Und wenn jemand was braucht, fängt die Suche von vorne an – obwohl das gleiche Gerät vielleicht zwei Städte weiter im Regal steht. Dazu kommen steigende Transportkosten, die den Aufwand noch größer machen. chaos.rent soll das ändern: ein Marktplatz, auf dem Vereine ihr Equipment einstellen und anderen ausleihen können. Anfragen, Übergabe, Rückgabe – alles über die Plattform. Der Vortrag zeigt, wie das Projekt entstanden ist, was es heute kann – und was noch fehlt. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/Q9CHZH/

Video:mrmcd26-654-deu-Aber_wir_haben_das_doch_in_der_Naehe_-_chaosrent_regelt_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Of Wayland, MicroVMs and more: Running Linux applications on OSX. (mrmcd26)

Apple's M-Series chips are very fast and popular, but it can be pretty difficult to run any software not made for their platform on these machines. This is a deep-dive into writing and using various translation layers to integrate Linux applications seemlessly into Mac OS X. If you happen to have access to a Mac powered by Apple Silicon, chances are you got frustrated with theses machines. On one side they are pretty fast, on the other running anything not sanctioned by Apple gets annoying just as quick. Even if you get all the security measures out of your way, you are still left with a platform, that has put up a bunch of barriers simply by doing things differently and refusing to adhere to common standards. OS X has it's own accelerated graphics api, spotty unix conformance, it's own UI toolkit and much more. Even though the ARM platform has gotten more common in recent years in desktop-grade machines, these chips also run on an unusual 16-bit page size. Which means not many previously existing binaries run without some kind of emulation or translation and Apple only provides those for older OS X software. You can deal with these by using virtual machines of course, but integration into the rest of the OS is usually severly lacking. In this talk we explore ways to overcome each and every one of these barriers one by one to make unmodified linux applications feel right at home on Mac OS X through a combination of various translation layers and other technologies. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/N9SNKN/

Video:mrmcd26-638-eng-Of_Wayland_MicroVMs_and_more_Running_Linux_applications_on_OSX_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Storing PBs of data, at GigaBytes per second (mrmcd26)

The LHC generates lots of data, we will show case 1 system dCache that is used to store it all, and how we tune the boxes to be able to serve files as fast as possible. The multiple experiments at the LHC generate a lot of data, and this all needs to be stored but also retrieved for processing. One of the main software storage suites used for this is [dCache](https://dcache.org/). A small deployment often already goes in the multiple PBs of storage. dCache only managed the data storage, (possible replication) and access via multiple protocols, (for examplenfs, webdav, xrootd, gridFTP), and behaves similar to to S3 in that sense that files are create and append, no random writes. Tuning the underlying RAID configuration, kernel configuration and other settings within dCache to make sure we can reach line rate (or as close to line rate as possible) requires quite some testing and tuning. We will over cover the basic architecture of dCache, the special protocols and challenges that exist in High Energy physics computing, and how to tune the kernel / filesystem to optimally handle this interesting load. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/7GRZ7E/

Video:mrmcd26-620-eng-Storing_PBs_of_data_at_GigaBytes_per_second_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Naja, theoretisch gibts dafür nen Algorithmus (mrmcd26)

Ich mache theoretische Informatik und stelle häufig fest, dass keiner so genau weiß was das ist. Ich auch nicht. Deshalb mag ich erzählen, was theoretische Informatik definitiv nicht ist. Auf dem Weg schauen wir uns das ein oder andere Tool aus der Theorie an; und andere Marotten. Außerdem: ein kleines Questbook, wie man Algorithmen implementiert, die bisher nur *theoretisch* existieren. Manche Probleme willst Du nicht lösen. Komplexe Probleme. Komplizierte Probleme. Oder schlicht: Welche die absolut nicht offensichtlich sind. Du bist nicht allein damit. Meistens wirst du normale™️ Probleme haben. Also Probleme, die andere schon vor dir hatten. Gelöst haben, hoffentlich. Vor langer Zeit. (Also in den 70ern – wir reden schließlich von theoretischer Informatik.) Wenn da ein Problem vor dir steht, wie findest du heraus, wie ein Theoretiker es nennt? Und wie auch immer es heißt, dessen Lösungen passen doch offensichtlich nicht auf dein Problem. Fast schon lächerlich ist dass es je dasselbe Problem sein sollte. Aber sollte es? Wirklich? In diesem Talk schauen wir uns an, wie man Probleme auf die Theorie reduziert, Lösungen dazu auffindet, und betrachten das Questbook des How-to-Algorithmen-implentieren, die *theoretisch* schon existieren. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/BWDKP9/

Video:mrmcd26-618-deu-Naja_theoretisch_gibts_dafuer_nen_Algorithmus_sd.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

Dépasser les frontières - von den Tops und Flops des grenzenlosen ÖPNVs zwischen Deutschland und Frankreich (mrmcd26)

ÖPNV auf dem Land ist schlimm. So denken wenigstens viele in Deutschland. Aber wie schaut es eigentlich in Grenzregionen aus ? Komm mit auf eine Reise im fluo-Schienenersatzverkehrsbus* auf der Fahrt von Darmstadt ins Elsass und an die Moselle ! *\* In diesem Bus gilt eine Reservierungspflicht auf Strecken westlich von Chateau-Thierry* Zwischen Deutschland und Frankreich fahren verschiedene lustige Verkehrsmittel : - Bekannt und renommiert : ICEs nach Paris und TGVs nach Frankfurt, Stuttgart, München und Freiburg, - Regionalbahnen und Regionalexpresse bzw. TER-Linien in fragwürdigem Takt, - Eine S-Bahn (wobei nur eine Seite der Grenze davon weiß), - Ein Tram-Train, - Eine Straßenbahn mit Grenzkontrollen und - Ein paar Busse Viel mehr ÖPNV auf beiden Seiten endet aber genau *vor* der Grenze. Unser Schienenersatzverkehrsbus bringt uns auf eine Reise durch - Fahrpläne, - sinnlose Prestige- und Marketingprojekte - fragwürdigen Wettbewerb, - schief gelaufene Ausschreibungen, - modernen und weniger modernen Fuhrpark, - Fahrgastrechte ... und die alltäglichen Absurditäten als ÖPNV-Ultra\*in in einer Region, wo dieser kaum existiert, immer näher an die Frage, warum mein Bus meistens *vor* der Grenze endet - und überhaupt, warum da ein Bus fährt, wenn daneben Gleise liegen. *Diese Fahrt endet heute außerplanmäßig in Apach(Moselle). Grund dafür ist Lack auf der Grenze.* https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/FUNDAM/

Video:mrmcd26-622-gsw-Depasser_les_frontieres_-_von_den_Tops_und_Flops_des_grenzenlosen_OEPNVs_zwischen_Deutschland_und_Frankreich.mp4

September 11, 2026 10:00 PM

CCC e.V.

CCC lädt alle Model Citizens zum 40C3

Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern: Der Chaos Computer Club lädt vom 27. bis 30. Dezember 2026 zum 40C3 ein – der größten europäischen Hackerparty, Konferenz und Plattform für Technik, Gesellschaft und Bürgerrechte. Wir sehen den Congress als eine große gemeinsame Bühne und fordern euch daher zum Mitgestalten auf. Der Call for Participation für Vorträge, das Nachtprogramm, Kunst, Punk und Musik startet heute.

by erdgeist at September 11, 2026 06:10 PM

Netzpolitik.org

Omas gegen Rechts: „Wir machen weiter. Es gibt keine andere Option.“

Vier Frauen im Vordergrund tragen Westen mit dem Schriftzug „Omas gegen Rechts“. Vor ihnen eine Demonstration.Die Omas gegen Rechts in Magdeburg haben am Wahlwochenende Unterstützung aus dem ganzen Bund erhalten. – Alle Rechte vorbehalten: Demo: IMAGO / STEINSIEK.CH, Personen: Omas gegen Rechts
Der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat vielen den Atem verschlagen. Die Omas gegen Rechts in Magdeburg erleben schon seit langem, wie sich die Lage vor Ort, aber auch online verschärft hat. Wir haben mit zwei von ihnen über gemeinschaftlichen Widerstand und das Wahlergebnis gesprochen – und wie es aus ihrer Sicht nun weitergeht.

by Rika Baack at September 11, 2026 04:42 PM

CCC Hamburg

Demo-Aufruf: Zeit zum Handeln Hamburg

tl;dr: Demonstration am Jungfernstieg am Samstag, 12.09., 14 Uhr.

Anlässlich der schockierenden Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt letzten Sonntag gehen wir gemeinsam am Samstag um 14 Uhr am Jungfernstieg mit einem Bündnis von mehr als 30 Organisationen für Menschlichkeit, gerechte Sozialpolitik und wehrhafte Demokratie auf die Straße.

Demoaufruf: Die Wahl in Sachsen-Anhalt stellt eine historische Zäsur dar. Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik droht eine rechtsextreme Partei ein Bundesland zu regieren. Dass dies nach den letzten Jahren niemanden mehr überrascht, macht es nicht harmloser, sondern gefährlicher. Denn Gewöhnung führt zu Resignation. Aber wir resignieren nicht. Wir sind solidarisch mit allen, die von rechtem Hass bedroht sind. Wir stellen uns gegen Sozialkürzungen, die den Nährboden für Rechtextremismus bereiten: Abstiegsangst, Unsicherheit und das Gefühl, von der Politik im Stich gelassen zu werden. Von der Politik fordern wir endlich eine angemessene Antwort: Die Bundesregierung und der Bundesrat müssen die nächsten Schritte Richtung Verbotsverfahren einleiten. Gleichzeitig wissen wir: Das allein reicht nicht. Es braucht uns alle: auf der Straße und im Alltag, im Betrieb, in der Schule, in der Nachbarschaft. Freiheit verteidigt sich nicht von selbst. Deshalb gehen wir am Samstag in Hamburg auf die Straße.

by ccchh at September 11, 2026 09:00 AM

digitalcourage

Buchempfehlung: „Angriff der Killerunterhosen“

Buchempfehlung: „Angriff der Killerunterhosen“
Kinder erkennen Fake News
Melanie Lübbert

Vorsicht, Killerunterhosen! Ein Comic gegen Fake News und Verschwörungserzählungen

Killerunterhosen greifen an. Zahnpasta ist gefährlich. Und wer Erdnüsse isst, bekommt gigantische Muskeln. Klingt ziemlich bescheuert? Genau deshalb sind diese Beispiele ein guter Einstieg in ein Thema, das alles andere als lustig ist: Fake News, Desinformation und Verschwörungserzählungen.

In ihrem Sachcomic „Angriff der Killerunterhosen“ zeigt die kanadische Autorin und Illustratorin Elise Gravel Kindern, wie Falschinformationen funktionieren, warum Menschen sie verbreiten und weshalb wir manchmal sogar ziemlich offensichtlichen Unsinn glauben. Das Buch richtet sich an Kinder ab etwa acht Jahren und verbindet politische Bildung und Medienkompetenz mit ziemlich viel Quatsch, bunten Comicfiguren und schrägem Humor.

Warum glauben Menschen eigentlich Quatsch?

Das Spannende an „Angriff der Killerunterhosen“ ist, dass das Buch nicht einfach ein paar wahre und falsche Meldungen nebeneinanderstellt. Es geht einen Schritt weiter.

Warum werden Falschmeldungen erfunden? Warum verbreiten sie sich so gut? Was haben Gefühle wie Angst oder Wut damit zu tun? Warum teilen Menschen Meldungen, ohne sie vorher zu überprüfen? Und woran lässt sich erkennen, ob eine Geschichte tatsächlich stimmt?

Damit vermittelt das Buch etwas, das für Digitale Mündigkeit entscheidend ist: Informationen nicht bloß zu konsumieren, sondern innezuhalten, nachzufragen und Quellen zu überprüfen.

Gerade soziale Medien belohnen Inhalte, die Aufmerksamkeit erzeugen. Eine spektakuläre Behauptung verbreitet sich deshalb häufig leichter als eine komplizierte Erklärung. Wer sich selbstbewusst und möglichst empört äußert, muss deswegen noch lange nicht recht haben.

Faktencheck statt Bauchgefühl

Elise Gravel erklärt diese Mechanismen nicht mit langen Textwüsten. Kleine Comicwesen diskutieren, widersprechen, behaupten Unsinn und zeigen ganz nebenbei, wie sich Tatsachen, Meinungen, Satire und erfundene Geschichten voneinander unterscheiden lassen.

Besonders praktisch: Das Buch vermittelt in zehn einfachen Schritten, wie Informationen überprüft werden können. Kinder sollen damit selbst herausfinden können, ob eine Nachricht glaubwürdig ist oder ob vielleicht doch gerade die Killerunterhose zuschlägt.

Dabei geht es nicht darum, Kindern eine bestimmte Meinung vorzugeben. Im Gegenteil: Sie bekommen Werkzeuge an die Hand, mit denen sie sich selbst ein Urteil bilden können.

Und vermutlich können auch manche Erwachsenen beim Mitlesen noch etwas lernen.

Medienkompetenz beginnt nicht erst mit 16

Kinder begegnen Desinformation längst nicht nur in Nachrichtensendungen. Sie taucht in Videos, Chats, Memes, Suchergebnissen und sozialen Medien auf. Und sie kommt keineswegs immer mit einem Warnschild daher.

Deshalb reicht es nicht, Kindern zu sagen: „Glaub nicht alles, was im Internet steht.“

Viel hilfreicher ist es, gemeinsam zu fragen: Wer behauptet das eigentlich? Woher stammt die Information? Gibt es Belege? Berichten andere verlässliche Quellen darüber? Und könnte jemand ein Interesse daran haben, dass ich diese Geschichte glaube oder weiterverbreite?

Genau diese Haltung vermittelt „Angriff der Killerunterhosen“, ohne dabei den Zeigefinger zu heben.

Unsere Empfehlung

Wir finden: „Angriff der Killerunterhosen“ ist eine ausgesprochen gute Einführung in den Umgang mit Fake News und Verschwörungserzählungen. Das Buch nimmt Kinder ernst, ohne das Thema unnötig kompliziert zu machen. Es erklärt Manipulation, Quellenkritik und Faktenchecks verständlich und schafft es gleichzeitig, dabei wirklich unterhaltsam zu sein.

Eine gute Lektüre für Kinder ab etwa acht Jahren, für Familien, Schulen, Bibliotheken und alle, die jungen Menschen lieber Werkzeuge zum eigenen Denken geben möchten als fertige Antworten.

Das gebundene Buch hat 104 Seiten und ist bei Ravensburger erschienen.

„Angriff der Killerunterhosen“ von Elise Gravel gibt es natürlich im Digitalcourage-Shop:
shop.digitalcourage.de/digitalcourage-buecher-und-broschueren/angriff-der-killerunterhosen.html

Wer Mitglied wird, kann das Buch als Geschenk gratis bekommen.

Aufmacherbild
Bild
Titelbild „Angriff der Killerunterhosen“

by Melanie Lübbert at September 11, 2026 07:56 AM

September 10, 2026

CCC Media

Grenzkontrolle (mrmcd26)

............................................................................................................................................ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/E9HSVV/

Video:mrmcd26-770-deu-Grenzkontrolle_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

The CRA: A key to a more resilient FOSS ecosystem (mrmcd26)

With the Cyber Resilience Act FOSS projects are legally on the hook as part of software supply chain ecosystems. In order to address regulatory obligations and foster open collaboration within software supply chain ecosystems best practices, tooling and standards as well as established pathways for public benefit stewardship are needed. The talk will present current work in various Open Source Foundations, the IETF, as well the EU. Various supply chain regulations (EO 14028 [1], SSDF [2], SEC Cyber Rule [3], SLSA [4], NTIA [5]) and the currently developing Cyber Resilience Act (CRA) in the EU create obligations [6,7] for both software suppliers and dependents. For the first time, this includes Free and Open Source Software (FOSS) projects, with the CRA introducing the legal concept of the Open Source Software Steward in the EU framework. The talk will provide an overview of the work being done to ease the regulatory burden of these regulations on FOSS projects and their dependents (aka manufacturers). This includes: - Standards to enable compliance-critical communication within software supply chain ecosystems (e.g., the SCITT Working Group at the IETF [8]); - Machine-readable information about FOSS projects at the OpenSSF [9]; - The development of best practices for collaboration between FOSS projects and their dependents (aka manufacturers) under the CRA in the ORC Working Group [10]. Additionally, the talk will cover the current debate on recognizing public benefit status for the stewardship of Digital Commons (aka "Gemeinnützigkeit Open Source"), such as the recent policy paper by the German Association of Computer Scientists [11]. [1] https://www.nist.gov/itl/executive-order-14028-improving-nations-cybersecurity [2] https://csrc.nist.gov/projects/ssdf [3] https://www.sec.gov/rules-regulations/2023/07/s7-09-22 [4] https://slsa.dev/ [5] https://www.ntia.gov/page/information-quality-guidelines [6] https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/2847/oj/eng [7] https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/factpages/cyber-resilience-act-implementation [8] https://datatracker.ietf.org/group/scitt/about/ [9] https://openssf.org/blog/2026/05/29/aligning-on-machine-readable-signals-as-the-foundation-for-due-diligence/ [10] https://orcwg.org/ [11] https://gi.de/fileadmin/GI/Allgemein/PDF/2026-06_GI_Policy_Brief_Anerkennung_und_Besserstellung_von_OSSS.pdf https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/9LHP77/

Video:mrmcd26-765-eng-The_CRA_A_key_to_a_more_resilient_FOSS_ecosystem_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Heinerboxen in Darmstadt: Offene Umweltdaten und Krisenkommunikation (mrmcd26)

Seit einiger Zeit hängen im Darmstädter Martinsviertel die Heinerboxen: Sensorboxen, mit denen unser Forschungsprojekt Erkenntnisse über das Mikroklima sammelt und dezentrale Kommunikationsprotokolle testen will. Wir geben euch einen Einblick in die Herausforderungen bei der Entwicklung der Boxen, zeigen euch, was in ihnen steckt, und erklären, wie es mit dem Projekt weitergeht. Die Boxen selbst erheben Werte zum Mikroklima, wie Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit, ermitteln Feinstaubwerte, messen und klassifizieren Lärm und sollen Verkehr zählen. Weil das Netz der Boxen sehr dicht ist, können wir damit auch echte Einblicke in einzelne Straßenzüge bekommen, wo andere Modelle sonst häufig nur interpolieren können. Wir möchten euch in diesem Talk zeigen, wie dieses Erfassen von Umweltdaten und dezentrale Kommunikation in Krisenfällen zusammenpassen, und wie wir versuchen, als öffentliches Forschungsprojekt ein gutes Open Data Projekt zu werden und dabei die Anwohner\*innen vor Ort mitzunehmen. Dazu geben wir euch einen Einblick in die Ziele, den Entwicklungsprozess und die praktische Umsetzung der Heinerboxen. Wir sind übrigens Forschende von der TU Darmstadt, die im Projekt emergenCITY und dem Anwendungszentrum DiReX arbeiten. Wir verwenden selbstentwickelte Platinen rund um den Raspbery Pi RP2350B und betreiben ein eigenes LoRaWAN-Netz im Viertel. Außerdem steckt in den Boxen noch ein ESP32-S3, den wir für Experimente mit drahtlosen Kommunikationsprotokollen für Krisenfälle einsetzen können. Dabei stehen ihm das LoRa Radio der Box und die integrierte WiFi- und BLE-Funktion zur Verfügung, um dezentrale Kommunikationsnetze aufzubauen oder z.B. eine Verbindung für die Smartphones von Anwohner\*innen bereitzustellen. Zusätzlich zum Talk bieten wir einen Hands-On Workshop an, bei dem ihr euch das Innere der Heinerboxen ansehen könnt und wir einen kurzen Spaziergang (ca. 2km) durchs Martinsviertel machen, um uns das Projekt vor Ort anzuschauen. Die Projektwebseite findet ihr unter: [heinerbox.tu-darmstadt.de](https://heinerbox.tu-darmstadt.de) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/ALFRTW/

Video:mrmcd26-750-deu-Heinerboxen_in_Darmstadt_Offene_Umweltdaten_und_Krisenkommunikation_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Luftgrenzen überwinden: Messen, filtern, kühlen? (mrmcd26)

Was ist hier eigentlich in der Luft? Wie bekomme ich das wieder aus der Luft raus? Und wie bekomme ich meine Wohnung kühl? In diesem Talk schauen wir uns an, wie du mit ESP32, Lötkolben, Klebeband, 3D-Drucker und co. die Grenzen deiner Wohnungsluft überwinden kannst! Um gut und Gesund in unseren eigenen 4 Wänden zu leben, brauchen wir gute Luft: Zu viel CO2, Feinstaub, Hitze oder VOCs können nicht nur unangenehm sein, sondern manchmal sogar gefährlich werden. Wir schauen uns an, was diese Werte eigentlich sind, und wo das ganze herkommt. Natürlich kann man mit einer Lüftungsanlage, die immer wohltemperierte gefilterte Frischluft liefert für eine perfekte Umgebung sorgen: Nur wer hat die schon? Also kümmern wir uns um praktische und umsetzbare Lösungen für die moderne Hacker*In! Im ersten Schritt müssen wir erstmal messen, was aktuell in der Luft ist. Ich stelle meine aktuelle Lösung auf ESP32-Basis vor. Unter der sommerlichen Hitzewelle leidend, soll die Wohnung natürlich kühl werden. Mit einer Split-Klima wäre das einfach, aber auch das geht nicht immer. Ich habe in der sommerlichen Hitzewelle versucht, das meiste aus einem Monoblock rauszuholen, und möchte euch über Verrohrung, Adapter und Zweischlauch-Hacks zum Lufttransport berichten. Drinnen ist es angenehm temperiert, draußen 40°, aber leider zu viel Feinstaub in der Luft? Ein Luftfilter kann hier helfen: Wofür ein Luftfilter wirklich nützlich ist, und wie man diese hacken kann, schauen wir uns ebenfalls an! Am Ende haben wir eine möglichst praktische Lösung mit Home Assistant, Hardware, Luftschläuchen, Messwerten & co., die zum Nachbauen und weiter tüfteln einlädt. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/SSPBNK/

Video:mrmcd26-748-deu-Luftgrenzen_ueberwinden_Messen_filtern_kuehlen_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Warum „Digitale Souveränität“ auch bei Nationalisten so beliebt ist (mrmcd26)

Seit über 10 Jahren geistert „Digitale Souveränität“ durch die Digitalpolitik und dient als Argument für oder gegen Vorhaben. Dabei wird sie ständig neu- oder umdefiniert. Das ist kein Zufall – denn es handelt sich um ein „Magisches Konzept“, das mehr dem Marketing als wirklichen Inhalten dient. Und gleichzeitig kann es seine nationalistische Souveränitäts-Komponente nicht ablegen. Zeit, sich als Chaosbubble von dem Begriff zu verabschieden. Als 2015 der BITKOM erstmals von „Digitaler Souveränität“ sprach, beschrieb er damit Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit von Unternehmen und Staaten im digitalen Bereich. Seither hat sich viel getan: Die EU hat kurz danach DigiSouv zu einem Leitbild für die eigene Digitalpolitik erklärt, und in den letzten Jahren konnte der Begriff bisweilen auch als Argument für die Zivilgesellschaft dienen, wünschenswerte Ziele zu unterstützen. Aber schon Ende der 2010er-Jahre mehrten sich kritische Stimmen: Der Begriff sei beliebig, und selbst die Interpretationen der EU, _was_ damit eigentlich praktisch gemeint ist, widersprachen sich damals bereits in Teilen. Das ist kein Zufall. In den Politikwissenschaften werden Begriffe wie der der „Digitalen Souveränität“ als „Magische Konzepte“ bezeichnet: Sie vermitteln den Eindruck von Konsens, erlauben aber durch die begriffliche Breite eine ständige Neu- und Uminterpretation. Und gleichzeitig schwingen bei DigiSouv durch die „Souveränität“ stets und unausweichlich die Ideen nationalstaatlicher Abgrenzung, von Grenzziehungen und wirtschaftlichem Protektionismus mit. Das passt so gar nicht zur Idee des Internet als grenzüberschreitenden Raum, und noch viel weniger zu Utopien, wie wir als kulturübergreifende Gemeinschaft Gemeingüter abseits wirtschaftlicher Ausbeutung schaffen und pflegen wollen. Als Chaosbubble sollten wir uns von dem Begriff daher grußlos verabschieden – und gemeinsam ausarbeiten, welche konkreten Ziele wir eigentlich jenseits der Souveränitäts-Chiffre definieren und uns wirksam für sie einsetzen können. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/7VNKHR/

Video:mrmcd26-747-deu-Warum_Digitale_Souveraenitaet_auch_bei_Nationalisten_so_beliebt_ist_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Vacuum Deposition Systems And You (mrmcd26)

So, you wanna make some bathtub transistors at your hackerspace? Then you'll probably need to use a vacuum coating system! These are essential and ubiquitous in semiconductor manufacturing... But how do you get on cheap or build one from scratch? How do they work? Do they need a cleanroom and specialized tools? Let us tell you how we answered _most_ of these questions at FAFO e.V.! _A talk by FAFO e.V., your friendly neighborhood (if you live in Munich) grassroots semiconductor lab._ In this presentation we'll talk about how we purchased and brought up a sputter coater, thermal deposition system and e-beam deposition system from Kleinanzeigen. We'll focus on the practical application of average hacker skills in a field usually described by purely theoretical papers, and hope to convince you that not only is this an accessible, but fun 'hobby'. We plan to go over: 1. What's in a vacuum coating system and how do you use it? 2. How to buy and service cheap lab machines? 3. How to work with high vacuum (plasma) systems? 4. How to ship-of-theseus equipment from the 80s with new parts? 5. How to use the above alongside silicon wafers from eBay and aluminum foil from EDEKA to make a Schottky diode? https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/9MPVHT/

Video:mrmcd26-733-eng-Vacuum_Deposition_Systems_And_You_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Passwort-Policies, Anmeldung per Mail-Token und weitere Verbrechen (mrmcd26)

Wie die meisten Wesen, die sich im Internet bewegen, werde auch ich regelmäßig mit verschiedensten Login-Methoden konfrontiert. Dieser Talk beschäftigt sich mit gängigen, skurilen, sicheren und unsicheren Ausprägungen dieser. Ob Passwort, FIDO, OTP oder Name des ersten Haustiers. Die meisten von uns werden regelmäßig mit einer Vielzahl verschiedenster Login-Methoden konfrontiert. Weil mich einige davon in letzter Zeit disproportional genervt haben, habe ich beschlossen mich damit zu beschäftigen was die Vor- und Nachteile verschiedener Logins sind, ob bestimmte best-practices noch zeitgemäß sind und wie das BSI und die CISA das eigentlich sehen. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/NZUGAU/

Video:mrmcd26-726-deu-Passwort-Policies_Anmeldung_per_Mail-Token_und_weitere_Verbrechen_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

DOOM in unbekannten Gefilden (mrmcd26)

Ein weiterer Fall von "Can it Run DOOM?" mit Hürden. Fehlendes SDK, mangelhaftes Datenblatt und Hardware die etwas mehr Rechenleistung hat als man für den Zweck erwarten würde Ein kleiner Projektbericht dazu wie DOOM auf den [Starspeeder 1000](https://www.disneystore.de/star-wars---starspeeder-1000---spielset-417159673885.html) portiert wurde. Beginnend bei der Hardware über die initiale Kartografierung der Firmware, Recherche über die Peripherie des Mikrocontrollers, mangelhafter Dokumentation, nicht auffindbaren SDKs und den Workarounds bis hin zum Ergebnis https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/ELRJHU/

Video:mrmcd26-725-deu-DOOM_in_unbekannten_Gefilden_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

EUTicket when: An update on train (and other) ticket shenanigans (mrmcd26)

The famous 39C3 talk of "[All my Deutschlandtickets gone: Fraud at an industrial scale](https://media.ccc.de/v/39c3-all-my-deutschlandtickets-gone-fraud-at-an-industrial-scale)" made us all ask a lot of questions. Hopefully we can answer some more and show you how tides are changing. In the talk we will present an update on how the DTVG is protecting the issuing of Deutschlandtickets and where the industry is moving with the introduction of the digital BC100 with dynamic barcodes (digitalisierung punkt jetzt, oder so). During this process, we all also somehow ended up becoming part of an EU panel writing the next generation standard in public transport ticketing that should allow more borderless travel. How do these panels work? What are our goals? Will we finally be able to buy one ticket from Barcelona to Oslo or anywhere else that crosses the holy SNCF territory? https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/T7ATPE/

Video:mrmcd26-717-eng-EUTicket_when_An_update_on_train_and_other_ticket_shenanigans_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Improving openRC support in Debian - Current state and what I learned (mrmcd26)

In this talk I will explore the process of improving openrc support in Debian. While the default init system for this distro is systemd, basic openrc support was already possible. I will tell what I learned when improving the current state to a more polished experience, along with the current roadmap. This talk gives a insight into my quest to improve the current state of openrc support in Debian, how init and openrc works in general, and what bugs I ran into. I will also talk a bit about the tools I used to test this, and the current state of things. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/QKFUH8/

Video:mrmcd26-712-deu-Improving_openRC_support_in_Debian_-_Current_state_and_what_I_learned_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Shenzhen und die Elektronikmärkte (mrmcd26)

Eine Reise durch die Elektronikmärkte von Shenzhen, dem Ort von dem eure AliExpress Pakete mit den Bauteilen kommen. Mit vielen Fotos zeige ich wie die Märkte funktionieren und was man dort Spannendes entdecken kann. Ich erkläre wie Elektronikmärkte, Recycling, Innovation und Fabriken zusammenspielen und was Ölgemälde mit all dem zu tun haben. Wir alle kennen Shenzhen als den Ort, in dem unsere elektronischen Geräte gebaut werden. Doch die Zeiten an denen die Geräte dort nur zusammengeschraubt wurden sind lange vorbei. Mittlerweile steht Shenzhen neben der Produktion auch für Innovation und Entwicklung der Hardware. Es hat sich ein riesiges Ökosystem um die Elektronikindustrie in Shenzhen gebildet. Der wahrscheinlich zugänglichste Ort dieser Industrie sind die riesigen Elektronikmalls in Huaqiangbei. Hier gibt es alles von winzigen Bauteilen und speziellen Werkzeugen bis hin zu fertigen Saugrobotern und ulkigen Flugtaxis. In anderen Märkten gibt es alles was man braucht um eine komplette Fertigungsstraße zu bauen. Ich nehme euch anhand vieler Fotos in das Innere dieser Märkte. Ich zeige euch was ich an obskuren und spannenden Gerätschaften entdeckt habe und erzähle von ein paar Einkaufserfahrungen. Dabei geben ich ein paar Tipps, die hilfreich sein können, wenn ihr vor Ort seid, aber auch wenn ihr z.B. Bauteile auf AliExpress bestellt. Außerdem versuche ich zu ergründen wie die Märkte funktionieren und erkläre ein paar Zusammenhänge die ich erst vor Ort verstanden habe: Zum Beispiel welche wichtige Rolle Recycling dort spielt und wie viele Pakete man auf einen Elektroroller bekommt. Später machen wir noch einen kleinen Ausflug in eine Fabrik. Nebenbei möchte ich auch die Geschichte der Stadt beleuchten und zeigen, dass es in Shenzhen spannende Dinge gibt, die so gar nichts mit Elektronik zu tun haben aber doch den Spirit der Stadt zeigen: Zum Beispiel ein Dorf voller Ölgemälde. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/MRP3QS/

Video:mrmcd26-710-deu-Shenzhen_und_die_Elektronikmaerkte_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

A Hauntology of Mobilities - A World Tour (mrmcd26)

There's plenty of mobility that could have been: from the large infrastructure that fell into disuse to the small things left by the wayside. From the mobility that went out with a bang to the bicycle that's slowly rusting at the train station. We'll take you on a picture tour of all the big and small things that could have moved people through space and time, but in our reality do not. This talk will take you on an illustrated tour through various kinds of mobilities that could have been: From modes that were killed of largely by a few tragic events, like Zeppelins and faster than sound air travel, to the one's that were just forgotten by the wayside like a rusty old bike in a canal; from the large infrastructure projects that were never fully utilised because diesel was too cheap, to the ones that never made any sense to begin with; from the ginormous border fence, to the small barriers that stop us from crossing the road in the way we would like. Inspired by urban geographies of waste, this tour is meant to make you think about how we could have moved through the world, how we could have moved through the boundaries of space and time. Note some of these categories might include images or moving images of transportation disasters (no gore) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/HBT7QH/

Video:mrmcd26-689-eng-A_Hauntology_of_Mobilities_-_A_World_Tour_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Alles über die Eurobox (mrmcd26)

Wir überwinden den Stapelrand des Kleinladungsträgers und begeben uns auf die Suche nach der Euronorm der Euronormbox. Es geht auch um Geschichte, Erfinder und allerlei mehr oder weniger wissenswertes um das womöglich beliebteste Plastikteil Europas. Keine Chaos-Veranstaltung kommt ohne den bekannten Stapelbehälter aus. Aus der Logistikbranche, vielen Hackspaces und auch Privathaushalten ist die Eurobox nicht mehr wegzudenken. Aber was macht eine Eurobox zu einer Eurobox, welche Eigenschaften sind Teil der Spezifikation und wer hält sich dran? Ist die Bahn etwa schon wieder Schuld? Eurobox, Eurokiste, Euronormbehälter, Kleinladungsträger, wie heißt das Ding nun richtig? Um diese und viele weitere Fragen zu beantworten, habe ich tagelang in ISO-, DIN- und Euronormen recherchiert, Datenblätter und Dokumente privater Verbände durchforstet, Patentanmeldungen, historische Zeitschriften und Bildarchive durchkämmt. Es geht auch um Tauschsysteme der Industrie, die Herstellung, Materialeigenschaften, sowie Kompatibilität zwischen Herstellern und Zubehör. Dazu noch einige persönliche Erfahrungen und Tipps. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/8CHKKK/

Video:mrmcd26-685-deu-Alles_ueber_die_Eurobox_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Grenzgänger seit 10 Jahren, wie geht das ? (mrmcd26)

I'm living in France and wörk in Germany. How does it wörk and why do I do it in the first place ? For 10 years, I have been crossing the French-German border on a daily basis (with one historical exception). All to earn money to spend carelessly ... at German CCC events. > But wait, isn't this a bureaucratic nightmare? Oh yeah, it is. You're in for a wild ride without any brakes. But hey! I'll give you a protip or two that might be useful to you! https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/DGMQTA/

Video:mrmcd26-672-deu-Grenzgaenger_seit_10_Jahren_wie_geht_das_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Lessons learned from a decade of working on Web Accessibility (mrmcd26)

Where was web accessibility a decade ago, and where does it stand now? How much, if at all, have things improved during this time, or have things gotten worse? And can AI fix everything? Let's have a look at that together! It's been almost 10 years since I started working in this industry. A lot has changed, other things have not. One of the things that did not change is my want to make the things I work on as accessibly as possible. In this talk I want to talk about what I learned advocating for web accessibility within teams I was a member of, and later started leading myself, my own accessibility needs, and where things stand from my perspective. I will also go into the emergence of generative large language models, and how they change the landscape. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/HVJGNF/

Video:mrmcd26-662-eng-Lessons_learned_from_a_decade_of_working_on_Web_Accessibility_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Grenzen die nicht überwunden werden dürfen -- Prävention sexualisierter Gewalt (mrmcd26)

Während einige rechtliche und technische Grenzen aus moralischer Sicht überwunden werden sollten, gibt es auch Grenzen, die unter keinen Umständen überwunden werden sollten. In diesem Talk klären wir daher über verschiedene Formen von Übergriffigkeit und grenzüberschreitenden Verhalten auf. Zudem sprechen wir über das frühzeitige Erkennen von solchen Verhalten und mögliche Schutzmaßahmen. Schützt Euch selbst und Menschen, die Euch wichtig sind! "Wenn ich meine Freundinnen frage, sagen alle von ihnen, dass sie Erfahrungen mit grenzüberschreitendem Verhalten durch andere Menschen gemacht haben - vor Allem als Teenager / junge Erwachsene." ~ Eine von j0nas engsten Freundinnen Egal ob Partner\*innen, Kolleg\*innen, Freund\*innen, Familie, Vorgesetzte, Trainer\*innen .... die Liste möglicher Gewaltausübender ist lang. Vielen ist in diesem Moment jedoch gar nicht bewusst, dass dieses Verhalten nicht okay ist, weil es unsere Gesellschaft teils sehr normalisiert. Oft nehmen wir solch übergriffiges Verhalten bewusst hin "um den sozialen Frieden zu wahren", "weil $Person doch sonst eigentlich ein gutes Partnerwesen ist" oder Gründen wie finanzieller Abhängigkeit, einer gemeinsamen Wohnung, ... auch diese Liste ist lang. Für einen effektiven Schutz für sich selbst und andere muss ein Bewusstsein geschaffen werden, wie sich solch ein Verhalten abzeichnet, wie es erkennbar ist und wie Gewaltausübende dabei vorgehen. Daher beschreiben wir genau das in diesem Talk anhand von realen Beispielen aus unserem Umfeld, denn auch das Chaos ist -- trotz seines Anspruchs eine gesellschaftliche Utopie abzubilden -- nicht frei von solchem Verhalten. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/GWF8SQ/

Video:mrmcd26-635-deu-Grenzen_die_nicht_ueberwunden_werden_duerfen_--_Praevention_sexualisierter_Gewalt_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Gesundheit hinter dem Gartenzaun (mrmcd26)

Seit letztem Jahr müssen Gesundheitsapps auf Kassenrezept einer strengen technischen Richtlinie des BSI entsprechen. Eine gute Nachricht, denn derartig sensible Anwendungen sollten reguliert werden. Aber die Regulierung ist unausgegoren und verursacht an einigen Stellen mehr Angriffsoberfläche als Sicherheit. Noch dazu erzwingt sie implizit eine Bindung an die Ökosysteme von Google und Apple. Wo liegen die Probleme und wie kann es besser werden? Wir schauen uns die Schwächen der Richtlinie "Anforderungen an Anwendungen im Gesundheitswesen" (BSI TR-03161) an und bewerten, was diese bewirken. Einige der gestellten Anforderungen sind absolut essentiell für Gesundheits-Apps, andere Anforderungen schwächen die Sicherheit der Anwendungen anstatt sie zu stärken. Noch dazu verstrickt die Richtlinie sich in inneren Widersprüchen und Anforderungen, welche nicht realistisch umsetzbar sind. Andere dringend notwendige Anforderungen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer*innen werden schlicht nicht gestellt. Besonderes Augenmerk richten wir auf die Anforderungen zu Custom-ROM und Root-Detektion, welche die Inanspruchnahme von Gesundheitsapps effektiv an Google und Apple Dienste binden. Nach der Reise durch die Richtlinie schauen wir uns an wie es besser gehen könnte, in the hope that we can have nice things. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/MBRY8Y/

Video:mrmcd26-632-deu-Gesundheit_hinter_dem_Gartenzaun_sd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Luftgrenzen überwinden: Messen, filtern, kühlen? (mrmcd26)

Was ist hier eigentlich in der Luft? Wie bekomme ich das wieder aus der Luft raus? Und wie bekomme ich meine Wohnung kühl? In diesem Talk schauen wir uns an, wie du mit ESP32, Lötkolben, Klebeband, 3D-Drucker und co. die Grenzen deiner Wohnungsluft überwinden kannst! Um gut und Gesund in unseren eigenen 4 Wänden zu leben, brauchen wir gute Luft: Zu viel CO2, Feinstaub, Hitze oder VOCs können nicht nur unangenehm sein, sondern manchmal sogar gefährlich werden. Wir schauen uns an, was diese Werte eigentlich sind, und wo das ganze herkommt. Natürlich kann man mit einer Lüftungsanlage, die immer wohltemperierte gefilterte Frischluft liefert für eine perfekte Umgebung sorgen: Nur wer hat die schon? Also kümmern wir uns um praktische und umsetzbare Lösungen für die moderne Hacker*In! Im ersten Schritt müssen wir erstmal messen, was aktuell in der Luft ist. Ich stelle meine aktuelle Lösung auf ESP32-Basis vor. Unter der sommerlichen Hitzewelle leidend, soll die Wohnung natürlich kühl werden. Mit einer Split-Klima wäre das einfach, aber auch das geht nicht immer. Ich habe in der sommerlichen Hitzewelle versucht, das meiste aus einem Monoblock rauszuholen, und möchte euch über Verrohrung, Adapter und Zweischlauch-Hacks zum Lufttransport berichten. Drinnen ist es angenehm temperiert, draußen 40°, aber leider zu viel Feinstaub in der Luft? Ein Luftfilter kann hier helfen: Wofür ein Luftfilter wirklich nützlich ist, und wie man diese hacken kann, schauen wir uns ebenfalls an! Am Ende haben wir eine möglichst praktische Lösung mit Home Assistant, Hardware, Luftschläuchen, Messwerten & co., die zum Nachbauen und weiter tüfteln einlädt. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/SSPBNK/

Video:mrmcd26-748-deu-Luftgrenzen_ueberwinden_Messen_filtern_kuehlen_hd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Vacuum Deposition Systems And You (mrmcd26)

So, you wanna make some bathtub transistors at your hackerspace? Then you'll probably need to use a vacuum coating system! These are essential and ubiquitous in semiconductor manufacturing... But how do you get on cheap or build one from scratch? How do they work? Do they need a cleanroom and specialized tools? Let us tell you how we answered _most_ of these questions at FAFO e.V.! _A talk by FAFO e.V., your friendly neighborhood (if you live in Munich) grassroots semiconductor lab._ In this presentation we'll talk about how we purchased and brought up a sputter coater, thermal deposition system and e-beam deposition system from Kleinanzeigen. We'll focus on the practical application of average hacker skills in a field usually described by purely theoretical papers, and hope to convince you that not only is this an accessible, but fun 'hobby'. We plan to go over: 1. What's in a vacuum coating system and how do you use it? 2. How to buy and service cheap lab machines? 3. How to work with high vacuum (plasma) systems? 4. How to ship-of-theseus equipment from the 80s with new parts? 5. How to use the above alongside silicon wafers from eBay and aluminum foil from EDEKA to make a Schottky diode? https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/9MPVHT/

Video:mrmcd26-733-eng-Vacuum_Deposition_Systems_And_You_hd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Improving openRC support in Debian - Current state and what I learned (mrmcd26)

In this talk I will explore the process of improving openrc support in Debian. While the default init system for this distro is systemd, basic openrc support was already possible. I will tell what I learned when improving the current state to a more polished experience, along with the current roadmap. This talk gives a insight into my quest to improve the current state of openrc support in Debian, how init and openrc works in general, and what bugs I ran into. I will also talk a bit about the tools I used to test this, and the current state of things. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/QKFUH8/

Video:mrmcd26-712-deu-Improving_openRC_support_in_Debian_-_Current_state_and_what_I_learned_hd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Lessons learned from a decade of working on Web Accessibility (mrmcd26)

Where was web accessibility a decade ago, and where does it stand now? How much, if at all, have things improved during this time, or have things gotten worse? And can AI fix everything? Let's have a look at that together! It's been almost 10 years since I started working in this industry. A lot has changed, other things have not. One of the things that did not change is my want to make the things I work on as accessibly as possible. In this talk I want to talk about what I learned advocating for web accessibility within teams I was a member of, and later started leading myself, my own accessibility needs, and where things stand from my perspective. I will also go into the emergence of generative large language models, and how they change the landscape. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ about this event: https://talks.mrmcd.net/2026/talk/HVJGNF/

Video:mrmcd26-662-eng-Lessons_learned_from_a_decade_of_working_on_Web_Accessibility_hd.mp4

September 10, 2026 10:00 PM

Netzpolitik.org

Investitionspflicht für Streaming-Dienste: EU-Kommission legt Weimer Steine in den Weg

Kulturstaatsminister Wolfram WeimerKulturstaatsminister Wolfram Weimer kommt mit seinen Vorstößen im Digitalbereich nicht so recht voran. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lässt mit Vorschlägen aufhorchen, die die europäische Medienvielfalt sichern und zugleich US-Techkonzerne einhegen sollen. Mit der Umsetzung hapert es allerdings: Nun legt die EU-Kommission der geplanten Investitionspflicht für Streaming-Dienste Steine in den Weg.

by Tomas Rudl at September 10, 2026 03:19 PM

Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: Mehr als 30 Demos am Wochenende gegen AfD geplant

Große Menschenmenge mit Schildern und bunten FahnenTausende Menschen demonstrierten am vergangenen Montag in Aachen gegen die AfD. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / STEINSIEK.CH
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird am Wochenende in dutzenden Städten gegen Rechtsextremismus demonstriert. Die Demos haben unterschiedliche Zielsetzungen, bundesweit werden Zehntausende Menschen erwartet. Ein Überblick.

by Markus Reuter at September 10, 2026 02:51 PM

Meta Überwachungsbrille: Datenschutzbehörde warnt vor erheblichen Risiken

Fußballfan mit nach oben gerissenen Armen und Überwachungsbrille im GesichtFilmt er oder filmt er nicht? Ein schottischer Fußballfan mit einer Überwachungsbrille von Meta. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Focus Images
Die Hamburger Datenschutzbehörde hat Metas Überwachungsbrille untersucht und kommt zu einem klaren Urteil. Deren Aufnahmeleuchte sei nur „eingeschränkt wahrnehmbar“, die Brille deswegen nur in Ausnahmefällen zulässig.

by Markus Reuter at September 10, 2026 01:13 PM

Metalab

Netzpolitik.org

Neuer Name, alte Baustellen: Das sind die Hürden zum Start der digitalen Brieftasche „d‑you“

Eine Bühne mit Sprecher:innenpult, dahinter eine Leinwand mit dem Schriftzug "d-you".Digitalminister Karsten Wildberger präsentierte am Mittwoch den neuen Namen und das Logo der staatlichen Wallet. CC-BY-NC-SA 4.0: netzpolitik.org
Die deutsche Version der EUDI-Wallet, die im Januar 2027 starten soll, wird „d‑you“ heißen. Bis dahin muss das Digitalministerium aber noch Probleme bei der IT-Sicherheit lösen. Bei „Restrisiken“ könnte die Bundesregierung den Start verschieben.

by Daniel Leisegang at September 10, 2026 09:51 AM

Digitaler Omnibus: Neues Bündnis will das Ende der Cookie-Banner einläuten

Lecker aussehende MakronenCookie-Banner gehören aufgefressen, fordert die „Kill the Cookie Banner“-Koalition. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Pond5 Images
Mit ihrem Digitalen Omnibus will die EU-Kommission vor allem der Wirtschaft das Leben versüßen. Zu einem ihrer Vorschläge zählt jedoch auch, die vermaledeiten Cookie-Banner weitgehend aus der Welt zu schaffen. Dagegen läuft die Werbewirtschaft Sturm und bekommt nun ihrerseits Gegenwind zu spüren.

by Tomas Rudl at September 10, 2026 06:14 AM

September 09, 2026

Metalab

Netzpolitik.org

Überwachungsbrillen: Warum deutsche Gerichte Smart Glasses nicht verbieten

Perspektive eines hohen Eingangsbereichs im Jugendstil.Viele Gerichte regeln das Filmen per Hausrecht, wie hier am Kriminalgericht Moabit in Berlin.
Heimlich filmen, mithören, sich zuflüstern lassen: Mit KI-Brillen bleibt das unauffällig. Andere Länder reagieren mit Verboten in Gerichtsgebäuden, Besucher*innen müssen die Brillen am Eingang abgeben. Die deutschen Justizministerien halten dagegen die bestehenden Regeln für ausreichend.

by Chris Köver at September 09, 2026 09:02 AM

September 08, 2026

Metalab